Niederlande

Kleintjes: Der Nachrichtenüberblick aus den Niederlanden

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Ein Schwan hat es sich auf einer Bahnstrecke in Venlo gemütlich gemacht. Als er verscheucht werden sollte, wurde das Tier aggressiv (Symbolbild).

Ein Schwan hat es sich auf einer Bahnstrecke in Venlo gemütlich gemacht. Als er verscheucht werden sollte, wurde das Tier aggressiv (Symbolbild).

Foto: Stefan Sauer/dpa

Aus den Niederlanden.  Ein aggressiver Schwan hat im limburgischen Venlo eine Bahnstrecke blockiert und für reichlich Verspätungen gesorgt. Die Niederlande-Nachrichten.

Schwan sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr

Ein Schwan hat für Verspätungen im Bahnverkehr gesorgt. Das Tier hatte es sich auf den Gleisen zwischen Venlo und Blerick gemütlich gemacht, die Züge konnten nur im Schneckentempo passieren.

Mitarbeiter von ProRail versuchten zunächst, den Schwan zu vertreiben, mussten den Vogel dann aber in Ruhe lassen, weil dieser aggressiv wurde. Erst nach einer Weile konnte der Schwan gefangen werden. Der Zugverkehr lief daraufhin wieder reibungslos.

Ausstellung über die Pest in Nimwegen

Das Valkhof-Museum in Nimwegen widmet dem „Schwarzen Tod“ eine eigene Ausstellung. In „Die Pest“ werden Besucher von großformatigen Werken alter Meister, imposanten Heiligenbildern und Video-Installationen in eine Welt aus Angst, aber auch Hoffnung und Zusammengehörigkeitsgefühl mitgenommen.

Eigentlich hatte die Schau im Oktober 2020 starten sollen. Doch wegen Corona war es erst an diesem Wochenende soweit: Das Valkhof hat wieder geöffnet, die aktuelle Schau ist bis zum 22. August zu sehen.

Reisezeiten für E-Bikes auf Google?

Der Fahrradhersteller „Gazelle“ aus Dieren hat Google Niederlande gebeten, in Google-Maps neben den Reisezeiten für Fußgänger, Pkw- und „normale“ Radfahrer künftig auch diejenigen für E-Bikes aufzunehmen.

Der Routenplaner gehe derzeit bei den Radrouten von einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 16 km/h aus. Auf einem E-Bike könne man aber leicht 45 km/h erreichen. Ob Google der Argumentation folgt, ist ungewiss. Bisher wurde lediglich bestätigt, dass die Anfrage eingegangen sei.

Limburg schenkt Biere aus der Provinz aus


Kneipen in Limburg bieten am liebsten Biere aus der eigenen Provinz oder noch besser aus der direkten Umgebung an. Das jedenfalls geht aus Zahlen des Daten-Analysten „Datling“ hervor. Dieser hat untersucht, welche Pils-Marken niederländische Gaststätten im Angebot haben.

Im Süden Limburgs wird demnach vor allem „Brand“ aus Wijlre (Gulpen-Witte) ausgeschenkt, im Rest der Provinz „Lindeboom“ aus Neer (Leudal). Im nationalen Vergleich sind die Niederlande vor allem „Heineken“-Land, nur im Norden ist „Amstel“ die dominante Biermarke.

Tiere landen nach Lockdown vermehrt im Heim

Nach dem Ende des Corona-Lockdowns registriert der Tierpark „Onze Beestenboel“ in Venlo immer mehr Anfragen von Menschen, die ihr Haustier loswerden möchten.

Zwei- bis dreimal am Tag werden den Tierpflegern Kaninchen oder andere Tiere angeboten, manchmal werden die Tiere auch einfach in einen Karton gesteckt und vor dem Tierpark ausgesetzt.

Die Zahl der Kaninchen im Park hat sich in den vergangenen Wochen fast verdoppelt, so dass nun keine weiteren Tiere aufgenommen werden können. Wer sich ein Kaninchen anschaffe wolle, solle vorher überlegen, ob er wirklich die Zeit und das Geld für ein Haustier hätte, warnen die „Onze Beestenboel“-Mitarbeiter.

Rote Flaggen für weggeworfene Zigaretten

Anlässlich des Weltnichtrauchertages haben Anwohner in Venlo in jede Zigarettenkippe, die – achtlos weggeworfen – auf den Wegen oder im Gras des Wilhelminaparks lag, eine kleine, rote Flagge gesteckt. Dass Rauchen ungesund sei, sei inzwischen hinlänglich bekannt, sagten die Initiatoren.

An diesem Nichtrauchertag sollte es deswegen um den Kippen-Müll gehen, der auch ein großes Problem sei: Der Wilhelminapark muss alle zwei Wochen von Freiwilligen gesäubert werden.

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