Mobilität

Bis 2030: Krefeld will Radverkehrsanteil auf 30% steigern

Die Zahl der Fahrradstraßen (Symbolbild) wurde in Krefeld zwischenzeitlich auf 31 gesteigert, zudem wurden Radwege saniert. Es soll aber noch mehr geschehen.

Die Zahl der Fahrradstraßen (Symbolbild) wurde in Krefeld zwischenzeitlich auf 31 gesteigert, zudem wurden Radwege saniert. Es soll aber noch mehr geschehen.

Foto: André Hirtz / FUNKE Foto Services

Am Niederrhein  Zahl der Fahrradstraßen wurde in Krefeld von 17 auf 31 gesteigert. Im April soll nächstes Teilstück der Hochpromenade eröffnet werden.

Das Feinschliff fehlt noch, einige Details müssen noch abgeklärt werden: Voraussichtlich im April aber soll nach zweijähriger Vorarbeit das "Mobilitätskonzept 2030+" den politischen Gremien vorgelegt werden, teilte die Krefelder Stadtverwaltung mit. Man werde in den nächsten Jahren "intensiv an der Verbesserung der Mobilität arbeiten" - für Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer, Bus- und Bahnnutzer.

Einiges habe sich schon getan. Beispiel Radverkehr: Im Herbst waren zu den 17 bereits bestehenden Fahrradstraßen noch 14 hinzugekommen. Teilweise seien Radwege saniert und die Beschilderung verbessert worden. Angestrebt wird, den Anteil des Radverkehrs am innerstädtischen bis zum Jahr 2030 auf 30% zu steigern (2017: 21%).

Weiteres Stück der "Fahrradpromenade" wird eröffnet

Als Leuchtturmprojekt gilt der Bau der Fahrradpromenade. Sie soll Krefeld auf 16,5 Kilometern von Ost nach West queren, also von Uerdingen bis Forstwald, teilweise in Hochlage. "Im April werden wir ein weiteres Teilstück eröffnen", kündigte Planungsdezernent Marcus Beyer an.

Auch in puncto Fußgängerfreundlichkeit meldet die Stadt bereits Verbesserungen. Im Herbst rund um die Alte Kirche erweitert worden. Zudem, so heißt es, habe man stark an der Barrierefreiheit in der City gearbeitet - also etwa Bordsteine abgesenkt oder besonderes Pflaster eingebaut.

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