Extra Drei

Besser nicht knutschen!

Weihnachtsfeiern fangen oft gemütlich an, doch mit zunehmender Erheiterung der Teilnehmer können sie sich als gefährliche Karrierekiller erweisen.

Es gibt betriebliche Anlässe und Festivitäten, die einen durch und durch harmlosen Anschein, ja sogar die Aura von Heimeligkeit und Gemütlichkeit haben und sich am Ende als ganz gefährliche Karrierekiller entpuppen. Weihnachtsfeiern gehören eindeutig in diese Kategorie. Sie fangen immer harmlos an, mit Kerzenschein, netter Plauderei unter Kollegen und launigen Ansprachen.

Und wie enden sie im ungünstigsten Fall und nach dem Konsum einer unüberschaubaren Menge von Glühwein, Bier, Sekt und anderen anlassbezogenen geistigen Getränken? In wildem Geknutsche mit dem Kollegen (oder der Kollegin), wüsten Beschimpfungen des Chefs, peinlichen Witzen, schlimmen Kopfschmerzen, also kurz: einem einzigen Tohuwabohu. Soweit muss es ja nicht kommen. Deswegen ist das Internet voll mit Benimmregeln, Verhaltenstipps und rechtlichen Hinweisen zu diesem heiklen und fettnapfreichen Thema. Und dort lernt man auch: Nicht hingehen ist auch keine Lösung. Das sorgt nämlich für schlechte Stimmung im Kollegenkreis und beim Chef.

Also liebe, weihnachtsfeiernde Arbeitnehmer: Wir wünschen viel Spaß! Aber nicht zu viel!

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