Extra Drei

Putzen? Besser nicht!

Sie putzen nicht gerne und müssen immer mühsam nach Ausreden suchen? Dann bekommen Sie jetzt Rückenwind. Putzen kann nämlich schädlich sein.

Gehören Sie zu jener überwältigenden Mehrheit, die Putzen unerfreulich findet? Für die feststeht: Vom Bücken beim Putzen kriegt man Rücken, vom Strecken Schulter und vom Recken Nacken. Beim Fensterputzen könnte man von der Leiter fallen. Da ist es doch besser, es gleich zu lassen oder zumindest auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem schützen dreckige Fenster vor allzu neugierigen Blicken der Nachbarn. Oder Sie gehören zu jenen, die den Charme ihrer ollen Studentenbude auch im schmucken Reihenhaus erhalten wollen, indem sie die Balancefähigkeit von ungespültem Geschirr auf ihrer Küchenarbeitsplatte ausloten. Oder für die eine leichte Staubschicht im Bücherregal kein Dreck, sondern Vintage-Atmosphäre ist.

All jene dürften sich nun von einer wissenschaftlichen Langzeitstudie der Universität Bergen bestätigt fühlen, die festgestellt haben will, dass die häufige Benutzung starker chemischer Reinigungsmittel auf die Lunge eine ähnliche Wirkung ausübt wie Zigarettenrauchen. Heißt also: Besser wohldosiert einsetzen, wenn überhaupt. Oder im Falle des Putzens: Öfter mal den Lebenspartner aktivieren. Das halbiert das Risiko.

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