Extra Drei

Steine, die ins Rollen kommen

cornelia färber cornelia färber  

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Bayern-Kicker Franck Ribery hat sich daneben benommen, gelinde gesagt. Doch abgesehen davon hat er uns auf ein rätselhaftes Phänomen gestoßen.

So, so. Kritische Journalisten sind für den FC-Bayern-Star Franck Ribéry also nichts mehr als „Steine in meinem Schuh“.

Mal abgesehen davon, dass die Vorstellung, es mit Ribérys Socken zu tun haben zu müssen, wirklich unappetitlich ist, bringt er uns, ohne es zu ahnen, auf eines der großen Rätsel der Menschheit. Denn: Wie kommt man eigentlich als Stein in den Schuh?

Wir waren über den Jahreswechsel in Domburg an der schönen niederländischen Nordseeküste und wanderten die Dünenwege hinauf, als nach kaum 250 Metern ein unangenehmes Gefühl unter der Fußsohle zu spüren war.

Ein Steinchen, vielleicht streusel-groß, hatte sich im Fußbett breit gemacht und ließ sich wohlig entlang der Lammfellsohle hin- und herrollen. Bis es gefühlt die Größe eines Kiesels erreicht hatte, man stehen blieb, den wadenhohen Stiefel auszog und rätselte, wie das gehen kann.

Das Internet weiß darauf auch keine eindeutige Antwort, aber es gibt komplizierte mathematische Gleichungen, wie der Stein von der Schuhspitze aufgewirbelt in der Luft verharrt, um in dem Moment des Aufsetzens des Fußes durch einen Spalt im Schuh zu verschwinden.

Intelligente Steine, sozusagen, und deshalb Franck Ribéry gegenüber eindeutig im Vorteil.

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