NRZ-Sportfete

NRZ-Sportfete: Glückliche Gewinner – auch am Kickertisch

Richtig spannend wurde es beim Finale des Kicker-Turniers.

Richtig spannend wurde es beim Finale des Kicker-Turniers.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Bei der NRZ-Sportfete kamen Sportler, Funktionäre und Sportjournalisten aus der Region zusammen. Besondere Spannung bot das neue Kickerturnier.

Als Monika Huf am Morgen des 7. September aufgestanden ist, sammelten sich schon mehr als 50 Nachrichten auf ihrem Handy: alles Glückwünsche. Und auch in den Tagen danach wollten viele die Hand der 66-Jährigen schütteln: „Ich wurde in der Halle erkannt, die Leute kamen dann zum Gratulieren.“ Grund der großen Aufmerksamkeit: Monika Huf erhielt bei der diesjährigen NRZ-Sportfete den Ehrenamtspreis „Gute Seele des Vereins“. Und das, so sagt sie selbst, obwohl sie eigentlich gar nicht gemacht ist für solche Ehrungen.

Die NRZ-Sportfete – mittlerweile in der 35. Auflage – ist längst eine Institution an Rhein und Ruhr. Hier, im „Walsumer Brauhaus Urfels“, treffen sich junge und alte Sportler, Amateure und Profis, Funktionäre und Sportredakteure zum plaudern, lachen und feiern. Und um die gewählten Sporttalente zu ehren. Die Wahl der Leserinnen und Leser fiel in diesem Jahr auf die erst 15-jährige Wasserballerin Sophie Gromann und den gerade 18 Jahre alt gewordenen Hockeyspieler Moritz Ludwig. „Es ist schon cool, so einen Preis zu gewinnen“, sagt Hockeyspieler Ludwig, der seine ganze Mannschaft von Uhlenhorst Mülheim zum Abstimmen aufgerufen hatte: „Als Dank wird wohl eine Runde für die Jungs fällig sein.“

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht blieb ungeschlagen

Wasserballerin Sophie Gromann, die für SV Bayer Uerdingen und für ihren Heimatverein WSV Schermbeck aktiv ist, peilt nach der Ehrung bereits die Jugend-Nationalmannschaft als neues sportliches Ziel an. Ihre Nominierung kam zunächst aber überraschend: „Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen vor Freude.“ Große Chancen hatte sie sich nicht ausgerechnet, aber trotzdem im Freundeskreis und bei der Familie für sich geworben: „Auf gut Glück.“ Umso größer ist die Freude nun. Das Preisgeld will sie in neue Sportkleidung investieren.

Der letzte Preis des Abends konnte schließlich erst am Ende vergeben werden. Denn zunächst musste ein Gewinner ausgespielt werden. Zum ersten Mal nämlich suchte die NRZ das beste Kicker-Duo des Abends. Insgesamt 16 Teams gingen an den Start: Handballer gegen Redakteure, Jugendwarte gegen Fußballtrainer. Am Ende die Nase vorne hatte schließlich einer, der sonst viel übers Kicken schreibt: Funke-Sportchef Peter Müller blieb mit seinem Teampartner Bernhard Heldt ungeschlagen und holte den ersten NRZ-Pokal. Einer, der ihm fast gefährlich geworden wäre, musste frühzeitig den Abend verlassen: Thorsten Lieberknecht, Trainer vom MSV Duisburg, blieb ebenfalls ungeschlagen – erst ohne ihn setzte es die entscheidende Niederlage für die Zebras. Vielleicht ja im nächsten Jahr.

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