Virtuelle Laufserie

Starten Sie beim virtuellen „Heimat-Dreilauf“ der NRZ

NRZ-Heimatläufer Joachim Eidens beim Training in Kamp Lintfort.

NRZ-Heimatläufer Joachim Eidens beim Training in Kamp Lintfort.

Foto: Fabian Strauch / Fabian Strauch / FUNKE Foto Services

An Rhein und Ruhr.  Die Läufe an Rhein und Ruhr fallen der Coronakrise zum Opfer. Deswegen startet die NRZ die virtuelle Laufserie „Heimat-Dreilauf“. Jetzt anmelden.

Das Gefühl ist echt: Laufschuhe schnüren, die Startnummer ans Laufshirt heften. Dann aufwärmen, noch einen Schluck Wasser trinken - und los geht’s. Am Ende stehen nach 5 Kilometern 28 Minuten und 55 Sekunden auf der Uhr.

Der Unterschied: Es ist kein anderer Läufer da, keine Ziellinie, kein Applaus. Beim virtuellen Volkslauf kämpft jeder für sich - und gegen den inneren Schweinehund. Am Ende werden alle Ergebnisse im Internet hochgeladen und jeder weiß ganz genau, was seine Leistung an diesem Tag wert war.

Weil auch die Volksläufe an Rhein und Ruhr reihenweise Opfer der Corona-Krise geworden sind, lädt die NRZ zur virtuellen Laufserie. „Heimat-Dreilauf“ nennen wir das. Und so funktioniert es: Unter der Adresse www.taf-timing.de/dreilauf kann sich jeder Läufer anmelden für drei virtuelle Läufe (Kosten: 12 Euro, 8 Euro für Abonnenten).

„Heimat-Dreilauf“ der NRZ: Die Startnummer kommt per Mail

Nach der Anmeldung kann sich jeder Teilnehmer entscheiden, ob er 5 oder 10 Kilometer laufen möchte, sich zwischen Laufen und Walking entscheiden. An drei Wochenenden im Juni, August und September läuft dann jeder Läufer wo und wann er will die von ihm gewählte Distanz, lädt sein Ergebnisse sowie ein „Beweisfoto“ nach jedem Lauf im Internet hoch. Die Startnummer kommt vor dem Lauf per Mail, die Urkunde kann sich danach jeder selbst ausdrucken.

Nach den drei Läufen zeigt eine Statistik, wie stark sich der jeweilige Läufer über die drei Läufe hinweg verbessert hat. Und jeder sieht, wie gut oder schlecht er im Verhältnis zu den anderen Teilnehmern war. Denn am Ende will sich jeder, der läuft, auch vergleichen. Und wer in den drei Läufen seine Zeit verbessert, hat schonmal zwei andere geschlagen: Sich selbst und den inneren Schweinehund. Letzterer macht es einem in Corona-Zeiten ja dann und wann besonders schwer, von der Couch aufzustehen.

Für angemeldete Heimatläufer ist der Start kostenlos

Die 200 Heimatläufer, die eigentlich bei neun Volksläufen am Niederrhein starten wollten, sind für den Dreilauf automatisch gemeldet. Alle anderen Läufer sind herzlich willkommen, das gemeinsame Ziel zu erreichen: Wir halten uns fit! Zuletzt hatten 101 der 200 Heimatläufer beim „Moonlight-Lauf at home“ teilgenommen und viel Freude daran gehabt (wie die Fotos unten zeigen).

„Das Thema virtuelle Läufe wird deutschlandweit immer beliebter und hat jetzt auch den Niederrhein erreicht. Ich freue mich auf den Heimat-Dreilauf“, sagt Alfons Awater von der Zeitmess-Firma Taf-Timing.

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