Freizeit

Von Kultur bis Sport: 13 Ausflugstipps im Kreis Wesel

Nach einem Spaziergang durch den Moerser Schlosspark lohnt sich ein Besuch im ältesten Gebäude der Stadt.

Nach einem Spaziergang durch den Moerser Schlosspark lohnt sich ein Besuch im ältesten Gebäude der Stadt.

Foto: Volker Herold / Funke Foto Services

Kreis Wesel.  Ob spannende Museumsbesuche, ausgiebige Spaziergänge oder gemütliches Kaffeetrinken – hier finden Sie 13 Tipps für einen Ausflug in der Region.

Naturerlebnisse zu Land und auf dem Wasser, malerische Schlösser und ein ganz besonderer Weltrekord: Der Kreis Wesel hat viele schöne Orte zu bieten, die sich lohnen, entdeckt zu werden. Orte, von denen Sie vielleicht noch nie etwas gehört haben.

Wir haben 13 Ausflugstipps in der Region für Sie zusammengestellt. Von Dinslaken bis Wesel, von der Emschermündung zum Geleucht. Viel Spaß beim Stöbern!

Museum Voswinckelshof in Dinslaken

Noch bis zum 27. Oktober lockt die Ausstellung „Raumskulpturen“ – Arbeiten von Günther Zins ins Museum Voswinckelshof. Aber nicht nur wegen der Sonderausstellungen lohnt sich ein Besuch des Museums, das in der Altstadt zu finden ist. In der Dauerausstellung wird auf folgende Schwerpunkte eingegangen: Stadtgründung und Mittelalter, Handwerk und Wirtschaftsgeschichte, Weimarer Republik und NS-Zeit, jüdisches Leben in Dinslaken, wichtige Handwerksberufe wie Hutmacherei und Bäckerei.

Das Museum befindet sich in dem letzten noch erhaltenen Adelssitz am Rand der Altstadt. Das Gebäude entstand Ende des 18. Jahrhunderts als Wohnsitz des Richters Johann Voswinckel und seiner Frau Susanne. Der Voswinckelshof wird seit 1955 teilweise, seit 1975 vollständig als Museum genutzt. Nach Sanierungsarbeiten und einer Erweiterung ist seit 2016 dort die neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung zu sehen.

Das Museum Voswinckelshof ist dienstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Infos finden Sie unter www.dinslaken.de.

Hof Emschermündung in Dinslaken

Als Ausgangspunkt oder Ziel für Radtouren oder Wanderungen eignet sich der Hof Emschermündung an der Straße Am Hagelkreuz 20. Vor sechs Jahren hat die Emschergenossenschaft den Hof renoviert und umgebaut. Die zentrale und günstige Lage an der Mündung der Emscher in den Rhein sowie in der Nähe zu wichtigen Radwegeverbindungen war ein Anlass, den Hof in neuer Weise zu beleben und für Besucher zu öffnen.

Die Einweihung des Hofs Emschermündung fand schließlich im September 2013 mit der symbolischen Pflanzung eines Obstbaumes vor dem Hofgebäude statt. Heute vereinigt der Hof Emschermündung unter seinem Dach verschiedene Partner. Gemeinsam gestalten und beleben sie den Hof zu einem Ort des informellen Lernens, Erlebens und Erfahrens ökologischer Zusammenhänge. Im März 2014 feierte das Café seine Eröffnung. Kuchen und Torten werden hier serviert, an den Wochenenden kann hier auch gefrühstückt werden.

Das Café im Hof Emschermündung ist montags und freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 9.30 bis 18.30 Uhr geöffnet. Weitere Infos finden Sie unter www.hof-emschermuendung.de.

Dingdener Heide in Hamminkeln

Die Dingdener Heide ist vor allem für Naturliebhaber ein Paradies. Seit 1987 sie unter Naturschutz und hat eine abwechslungsreich Geschichte hinter sich, die die Besucher auf einem Rundweg hautnah erleben können. Fünf sogenannte Zeitfenster geben einen Überblick über die Geschichte dieser Kulturlandschaft vom Mittelalter bis heute.

Es startet mit dem „Hudewald“ von 1320 bis 1540, als Laubbäume auf der Heide standen und die Bauern das Holz gemeinschaftlich schlugen. Im Zeitfenster „Heide“ von 1540 bis 1843 kann man beobachten, wie die Heide entstand, weil zu viel Holz und Humus entnommen wurde. Heute halten weidende Ziege und Schafe sie in Form. Weiter geht es mit dem Zeitfenster „Kiefernforst“ von 1843 bis 1920, als die Gemeinschaftsflächen privatisiert wurden und die Eigentümer dort zunehmend Kiefern anpflanzten, die sich gut als Grubenholz verkaufen ließen.

Es folgt das Zeitfenster „Grünland“ von 1920 bis 1960, als ein Flächenbrand 40 Hektar Kiefernforst vernichtete und die Bauern nun ihre Flächen in Wiesen und Weideland umwandelten. Das gibt bis etwa 1960 so wie das letzte Zeitfenster „Ackerland“ zeigt. Durch die intensive Tierhaltung wurde der Mais die vorherrschende Futterpflanze, auch in der Dingdener Heide. Der Rundweg, der diese spannende Zeitreise erlebbar macht, startet am Wanderparkplatz Krechtinger Straße/Ecke Bußter Weg in Hamminkeln. Er ist etwa sechs Kilometer lang, aber nicht an allen Stellen barrierefrei.

Weitere Infos gibt es auch unter www.dingdener-heide.com.

Gartroper Schloss in Hünxe

Für eine kleine Entdeckungsreise kann der Parkplatz Gahlener Straße am Wesel-Datteln-Kanal geeignet sein. Oder man verbindet den Spaziergang mit einer Runde durch Krudenburg. Jedenfalls gelangt man vom Parkplatz an den Kanal, auf einem gut ausgebauten Weg geht es in Richtung Gartrop-Bühl. Auf beiden Uferseiten befinden sich landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Sapziergänger können verschiedene Gebäude entdecken, wenn sie die Bühlerstege passieren. Am Elsenweg liegt der Campingplatz Kleinsteinberg, an der Brücke Scheperstraße verlässt man den Kanal. Über die Scheperstraße wird das Schloss Gartrop angesteuert, vorbei am landwirtschaftlichen Betrieb Schwinum mit über 500 Milchkühen. Wenn rechts die Wohnhäuser zu sehen sind, hat man das Ziel fast erreicht. Um das Schloss zu erreichen, geht’s dann nur noch über die Gahlener Straße.

Die Schlossanlage besteht aus einem barocken Herrenhaus, einer Vorburg und zwei Torhäusern sowie einer Wassermühle, die von einem Garten mit weitläufigen Wassergräben umgeben sind. Die erste nachweisbare Anlage geht auf die Ritter von Gardapen zurück, die im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt worden sind.

Schlossführungen, verbunden mit einem Dinner, werden jeden ersten Donnerstag im Monat um 17.30 Uhr angeboten. Hierfür ist eine vorherige Anmeldung ( ) erforderlich. Weitere Infos finden Sie unter www.schlosshotel-gartrop.de.

Heimatmuseum Hünxe

Das Heimatmuseum „Alte Bergschule“ an der Friedrich-Endemann-Straße 4 wurde im Jahr 1992 anlässlich der 900-Jahr-Feier von Hünxe eingeweiht.

Mit viel Liebe zum Detail hat man hier Gegenstände aus der guten alten Zeit zusammengetragen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben die Ausstattung mitkomplettiert. Der Klassenraum, in dem vom ersten bis zum achten Schuljahr bis 1954 alle Schüler gemeinsam unterrichtet wurden, ist wie früher eingerichtet und mit vielen Dokumenten und Exponaten ausgestattet.

Nicht nur der Klassenraum macht das Museum „Alte Bergschule“ zum Anziehungspunkt für viele Schulklassen und Besucher von Nah und Fern, sondern auch die Kellerkammer (Schlafzimmer des Lehrers), die Wohnstube, die Dauerausstellung mit Bildern von August Oppenberg, die vielen Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft, aus der Imkerei, aus einer Holzschuhwerkstatt, die prähistorischen Funde (Mammutschädel), die wechselnden Ausstellungen, sowie die alljährliche Weihnachtsausstellung und mehr.

Das Heimatmuseum Hünxe ist jeden ersten Sonntag im Monat von 10.30 bis 12.30 Uhr oder auch nach Absprache geöffnet. Weitere Infos finden Sie unter www.heimatverein-huenxe.de.

Kloster Kamp in Kamp-Lintfort

Ein Spaziergang durch die Gärten des Kloster Kamps lohnt sich bei (fast) jedem Wetter. Das Kloster selbst wurde erstmals um das Jahr 1150 erbaut, seit 1683 hat die Abteikirche ihr heutiges Erscheinungsbild. Das Kloster Kamp bietet viele Möglichkeiten. Zum einen kann man auf der Anlage vier verschiedenartige Gärten betrachten, vor allem der Terrassengarten lockt zahlreiche Besucher an. Ein Besuch in der Abteikirche ist ebenfalls möglich. Für historische Interessierte bietet die Schatzkammer ein Museum, in der die Geschichte des Klosters zu verfolgen ist.

Auch ein Museumsshop für ein nettes Souvenir befindet sich auf der Anlage sowie ein Café zum ausruhen und entspannen.

Hier zahlt jeder nur den Preis, den er für angemessen empfindet. Öffnungszeiten der Gärten sind täglich 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, die Kirche ist täglich von 9 bis 17 Uhr besuchbar, das Café und der Shop von 13 bis 17 Uhr und das Museum dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr. Sonn- und feiertags ist die Anlage samt Museum und Geschäfte von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Infos finden Sie unter www.kloster-kamp.eu.

Die größte Grubenlampe der Welt in Moers

Die größte Grubenlampe der Welt steht in Moers auf der Halde Rheinpreussen. 30 Meter hoch ist das rote Geleucht, das Fahrer von der Autobahnbrücke der A42 sehenen können, wenn sie aus Duisburg kommen.

Auf 103,5 Metern über N.N. steht das von dem Künstler Otto Piene entworfene Kunstwerk und lädt dazu ein, sich das Panorama von Duisburg anzuschauen. Das Geleucht steht vor allem für den intensiven Bergbau, der früher in der Region betrieben wurde. Die Aussichtsplattform ist zu den Öffnungszeiten kostenlos begehbar und bietet einen fast 360-Grad-Ausblick über die Landschaft und Industrie in Duisburg. Tagsüber ist es ein beliebtes Ziel für Fahrradfahrer, Spaziergänger oder all jenen, die einfach mal die Seele baumeln lassen wollen. Bei Einbruch der Dunkelheit hingegen wird die Grubenlampe nochmal zu einer ganz anderen Attraktion.

Die Grubenlampe ist über die Gutenbergstraße erreichbar mit dem Auto, dem Bus, zu Fuß und dem Fahrrad. Das Auto muss auf halber Höhe kostenfrei geparkt werden. Die Lampe ist von Oktober bis April bis 21 Uhr und von April bis Oktober bis 23 Uhr beleuchtet. Weitere Infos finden Sie unter www.das-geleucht.de

Moerser Schloss – Das älteste Gebäude der Grafschaft

Seit Jahren ist das Moerser Schloss eines der bekanntesten Ausflugsziele in Moers. Nicht nur die Tatsache, dass es sich dabei durch den schon im zwölften Jahrhundert erbauten Tuffsteinturm um das älteste Gebäude der Grafstadt handelt – auch das Grafschafter Museum und das Schlosstheater sind hier untergebracht. Gerade das Museum bietet einen interessanten Einblick in die baugeschichtliche Entwicklung des Schlosses und das Leben der damaligen Burgherren mit ihren Untergebenen. Die Besucher laufen durch mehrere Räume mit jeweils verschiedener Thematik, wo sie original erhaltene Exponate betrachten können.

Die breite und interessante Ausstellung der Historie des Schlosses macht es zu einem vielversprechenden Ausflugsziel für Gruppen- und Klassenausflüge, Familien oder Einzelpersonen. Für Leute, die weniger an dem Schloss und seiner Geschichte interessiert sind, bietet das dort beherbergte Schlosstheater ein wechselndes Programm.

Öffnungszeiten des Schlosses sind dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhrs sowie samstags, sonntags und feiertags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet für Familien 4,50 Euro, für Erwachsene 3 Euro, für Kinder ab sechs Jahre 1 Euro und Kinder bis 6 Jahre frei. Besucher in Gruppen (ab zehn Personen) bezahlen 2 Euro pro Person. Jeden ersten Mittwoch im Monat ist der Eintritt frei.

Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn

Die mit 90 Hektar Flächenmäßig größte Halde am Niederrhein bietet auf 102 Metern eine fantastische Aussicht. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch einen Panoramaweg die Umgebung besser kennzulernen. Gerade Ausdauersportler haben mit der Halde Norddeutschland ein optimales Terrain für sich gefunden.

Die 359 Stufen der Himmelstreppe und die drei mit verschiedenen Schweregraden gekennzeichneten Laufrouten bieten für Anfänger und Fortgeschrittene ein optimales Übungsgelände. Die Himmelstreppe, die vom Parkplatz ganz unten direkt auf das Höhentop führt, bietet aber auch durch verschiedene Abschnitte den nicht so Sportbegeisterten die Möglichkeit eines schnellen Aufstiegs. Alternativ können Fußgänger und Radfahrer über Serpentinenwege die Halde auf gemütlichere Weise zu erkunden.

Die Halde Norddeutschland ist das ganze Jahr kostenfrei besuchbar.

Natur-Erlebnispfad in Schermbeck

In NRW gibt es fast keine echte Wildnis mehr – nahezu alle Wälder sind vom Menschen beeinflusst. Wer jedoch den Wandel eines alten Buchen- und Eichenwaldes zurück zur Wildnis beobachten möchte, ist beim Abenteuer „Neue Wildnis“ im Ortsteil Weselerwald genau richtig. Hier zeigt der Erlebnispfad Dämmerwald nicht nur wie der Wald wächst, wie Baumhöhlen entstehen, wie Äste brechen, Bäume sterben und Pilze sowie Tiere Totholz besiedeln, sondern auch wie neues Leben entsteht. Der 2,6 Kilometer lange Pfad, der nahe des Wanderparkplatzes Teufelsstein beginnt, führt zu sechs „Fenstern“ am Wegesrand.

Diese zeigen den Wandel eines alten Buchen- und Eichenwaldes zur Wildnis von morgen, denn hier ruhen Axt und Säge – es wird kein Baum gepflanzt und keiner gefällt. Besucher erfahren viel über die Tierwelt der neuen Wildnis. Da sind die tollkühnen Kletterer – die Eichhörnchen, die im Blätterdach des Dämmerwaldes in ihrem Kobel wohnen. Oder der größte Specht Europas, der Schwarzspecht.

Der Startpunkt des Pfades liegt an der Malberger Straße, wenige hundert Meter östlich der Kreuzung mit der Marienthaler Straße.

Paddeln auf der Lippe

Die grünen Seiten des Niederrheins aus einer ungewohnten Perspektive an sich vorbei ziehen zu lassen – „Das ist Natur pur“, sagt Klaus von Mallinckrodt. Der Hünxer weiß, wie es geht. Er vermietet Kanadier und Rafting-Boote für Touren auf der Lippe. Vorbei an grünen Wiesen, Feldern, Bauernhöfen und dem einen oder anderen Zuschauer. Eisvögel, Nutrias, Haubentaucher oder Schwäne können die Paddler auf und am Fluss mit etwas Glück beobachten. Viel Landschaft und ein bisschen Einsamkeit.

Vier Touren hat der Krudenburger im Angebot. Die beliebteste Strecke startet in Schermbeck an der Maaßenstraße und endet unter der Brücke an der Dinslakener Straße, einen Steinwurf von Krudenburg entfernt. Zwei bis drei Stunden sind die Paddler auf dieser Strecke unterwegs.

Die längste Tour beginnt in Dorsten-Hervest, für die 23 Kilometer bis Krudenburg sollten die Kanuwanderer gut fünf Stunden einrechnen. Das hört sich viel an, doch die Touren sind längst nicht nur für sportliche Paddler geeignet. Familien, Schulklassen, Gruppen aller Art machen sich regelmäßig auf den Weg über den Fluss, der sich aus Sicht von Klaus von Mallinckrodt gut zum Paddeln eignet.

Denn die Lippe hat Strömung, aber nicht zu viel davon. „Irgendwann kommen alle an.“ Jeder kann sein Tempo fahren und das Kanu am Ende der Strecke abstellen. Nur ein paar Schritte sind es ins idyllische Dorf Krudenburg, das leider keine Gaststätte mehr, dafür am Wochenende aber die „Dudelbude“ hat. Die Bootsfahrer können am Endpunkt parken und werden von dort zum Startplatz gebracht. Schwimmwesten sind obligatorisch, doch im Gegensatz zu den Kanadiern können die 12er-Rafting-Boote nicht kentern, sagt der Krudenburger. Eine Einweisung gibt’s für alle dazu.

Die Touren gibt’s ab 30 Euro inklusive Transfer. Kontakt übers Internet unter www.paddelstation-krudenburg.de oder

Schleuse Friedrichsfeld in Voerde

Warum nicht mal bei einer Schleuse vorbeischauen. In Friedrichsfeld gibt es ein solches Bauwerk. Verbinden kann man das mit einem Spaziergang, der am Bahnhof Friedrichsfeld, Poststraße, beginnt.

Zunächst wird die Poststraße überquert. Hinter einem Bahnübergang erreicht man den Wesel-Datteln-Kanal. Man hält sich links und hinter dem Gelände des „Kanuclub Friedrichsfeld“ schwenkt der Weg über Schienen hinweg nach links. Am Ende der Straße seinen Spaziergang nach rechts auf dem Fußgängerweg fortsetzen. Entlang der Hauptstraße wandern, bis es wieder nach rechts in die „Alte Bühlstraße“ geht. Dann an der Zufahrt zum Gewerbegebiet vorbei und dem Hinweisschild zum „Wasser- und Schifffahrtsamt“ folgen.

Am Kanal geht es weiter bis unter die Brücke und bis zum Zaun am Schleusengelände. Links vom Zaun befindet sich ein Trampelpfad. An der ersten Möglichkeit links zur Straße und dort wieder nach rechts abbiegen. Kurz darauf abermals rechts in die Schleusenstraße gehen. Dort befindet sich der Parkplatz der Schleuse. Über diesen geht es zur Treppe und zur großen Schleuse, auf der anderen Seite liegt die kleine Schleuse. Ab hier ist noch ein Abstecher zur Kanalmündung und zum Lippe-Hafen möglich.

Ansonsten geht es nun nach rechts. Wo der Zaun endet, rechts halten und anschließend an der Umtragestelle auf dem sandigen Weg am Kanalufer weiter geradeaus laufen. Abermals wird die „Spellener Brücke“ unterquert. Als nächstes passiert man die Reste einer Kanalbrücke, unterquert dann die „Voerder Brücke“ sowie die Eisenbahnbrücke. Danach geht es scharf nach links und über die Brücke. Auf der anderen Seite beginnt der Rückweg zurück zum Bahnhof.

Die Wegbeschreibung ist auch auf der städtischen Internetseite zu finden.

Diersfordter Tiergatter in Wesel

Frühmorgens, wenn die Natur erwacht, ist es am schönsten. Aber auch tagsüber und natürlich am Abend hat das Diersfordter Wildgatter seinen Reiz. Schon seit 1850 gibt es diesen Bereich, den die Diersfordter Schlossherren für die Jagd einrichten ließen. Seit 1903 existiert das Areal in verkleinerter Form, umfasst aber immer noch rund 350 Hektar.

Mit ein wenig Glück gibt es direkte Begegnungen mit den Bewohnern. Wildschwein, Mufflon, Rot- und Damhirsch sind hier zu Hause. Dem Hirschkäfer ist sogar eine ganze Route gewidmet, immerhin leben von ihnen hier besonders viele. Hinzu kommt der größte zusammenhängende bodensaure Eichenwald im Land. Heidemoore und Dünen bereichern die landschaftliche Vielfalt – Lebensräume für Moorfrosch, Sonnentau, Wollgras und vieles mehr.

Wer mehr mit handfester Architektur anfangen kann, macht einen Abstecher zum Schloss Diersfordt. Das befindet sich in Privatbesitz und kann für Feiern sowie zum Übernachten gebucht werden. Ein Kleinod ist die dazugehörige Schlosskirche, die gern für Trauungen genutzt wird, in der aber auch Gottesdienste und Konzerte stattfinden.

Weitere Infos finden Sie unter www.schlosshotel-diersfordt.de.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben