Rettungsgasse

"Vorbildliche Rettungsgasse" - Feuerwehr lobt Autofahrer

So sieht eine sehr gute Rettungsgasse aus.

Foto: Archiv/Peter Steffen, dpa

So sieht eine sehr gute Rettungsgasse aus. Foto: Archiv/Peter Steffen, dpa

Ratingen.  Ungewöhnliche Aktion der Feuerwehr. Weil Autofahrer nach einem Unfall die Rettungsgasse vorbildlich bildeten, gab's ein Sonderlob der Retter.

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"Ein großes Lob an die Leute auf der A44. Sie haben die Rettungsgasse wirklich vorbildlich gebildet", lobt der Sprecher der Feuerwehr in Ratingen, Thomas Tremmel. Er war am Donnerstagmorgen im Einsatz, als sich auf der Autobahn 44 hinter dem Tunnel Reichswaldallee Richtung Düsseldorf ein Auto überschlagen hatte und erst im Seitengraben auf dem Dach zum liegen kam.

Besonders schnelle Anfahrt zum Unfallort

Besonders imponiert hat ihn dabei die schnelle Anfahrt zum Unfallort. "Uns wurde wirklich sehr viel Platz gelassen. Sogar die Großfahrzeuge kamen ohne Probleme durch. Das ist nicht immer so", sagt Tremmel. So konnte die verletzte Person schnell geborgen, erstversorgt und dann ins Krankenhaus gebracht werden.

Laut Tremmel sorge eine ausreichend breite Rettungsgasse nicht nur für eine schnelle Versorgung der Verletzten, sondern beschleunige auch die Wiederfreigabe der Strecke. In diesem Fall konnten lange Staus in Richtung Düsseldorf vermieden werden.

Rettungsgasse in der Straßenverkehrsordnung

Die Pflicht zur Bildung einer Rettungsgasse ist auch in der Straßenverkehrsordnung verankert. So kann ein Bußgeld von 20 Euro verhängt werden, wenn ein Autofahrer sich nicht an die Vorschrift hält. Bei besonders schwerwiegenden Behinderungen droht sogar eine strafrechtliche Verfolgung (§ 49 Abs. 1 Nr. 11 StVO).

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