Luftverschmutzung

Feinstaub-Werte in NRW zum vierten Mal in Folge eingehalten

In Hagen und Gelsenkirchen  war die Anzahl der Überschreitungstage mit 29 beziehungsweise 28 Tagen am höchsten. Die Kurt-Schumacher-Straße (im Bild) in Gelsenkirchen zählt zu den am stärksten mit Feinstaub belasteten Messstellen des Landes NRW.

Foto: Martin Möller/Archiv

In Hagen und Gelsenkirchen war die Anzahl der Überschreitungstage mit 29 beziehungsweise 28 Tagen am höchsten. Die Kurt-Schumacher-Straße (im Bild) in Gelsenkirchen zählt zu den am stärksten mit Feinstaub belasteten Messstellen des Landes NRW.

Recklinghausen.  Die Feinstaub-Belastung ist rückläufig. An keiner Messsstation wurden die Jahreswerte überschritten. Aber es gibt zwei negative Spitzenreiter.

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Beim gefährlichen Feinstaub sind die Jahres-Grenzwerte in Nordrhein-Westfalen 2017 zum vierten Mal in Folge nicht überschritten worden. Das könne man anhand der vorläufigen Messdaten bereits sicher sagen, sagte ein Sprecher des Landesumweltamtes. Zum Stickstoffdioxid, das zuletzt zum Hauptproblem für die Luftqualität geworden ist, gebe es noch keine verlässlichen Zahlen für das vergangene Jahr.

Beim Feinstaub sei an allen 70 NRW-Messstandorten die EU-Vorgabe erfüllt worden, dass der Grenzwert von 50 Mikrogramm nicht an mehr als 35 Tagen überschritten werden dürfe. In Hagen und Gelsenkirchen war die Anzahl der Überschreitungstage mit 29 beziehungsweise 28 Tagen am höchsten.

Winzige Feinstaubpartikel können die Atemwege reizen und auf Dauer die Lungenfunktion stören - besonders gefährlich für Asthmatiker. "Wir sehen sie nicht, atmen sie aber ein", sagte Wilhelm Deitermann vom Landesumweltamt NRW. Der Feinstaub gelange bis in die Organe und könne dort auf lange Sicht Schäden hervorrufen. (dpa)

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