Chronik

Erwartung übertroffen: Zehntausende demonstrieren im Revier

Ideenreiche Demonstranten auf der Bochumer Klima-Demo.

Ideenreiche Demonstranten auf der Bochumer Klima-Demo.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Rhein und Ruhr.   Zehntausende sind am Freitag im Revier auf die Straße gegangen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Lesen Sie hier unsere Chronik dazu.

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Weit mehr Menschen als gedacht haben sich am Freitag in NRW an "Klimastreiks" beteiligt. Weltweit gibt es am Freitag Demonstrationen für mehr Klimaschutz Aufgerufen hatte dieses Mal nicht nur das von Schülern getragene Bündnis "Fridays for Future", sondern auch Kirchen, Gewerkschaften und Umweltorganisationen.

In Essen folgten nach Polizeiangaben mehrere tausend Menschen dem Aufruf, in Bonn gingen 15.000 Menschen auf die Straße, in Münster 20.000. Es sollte der bislang größte weltweite Klimastreik werden - und es sieht so aus, als würden die Veranstalter dieses Ziel erreichen.

Der Tag war nicht zufällig gewählt: Am Freitag tagte in Berlin das Klimakabinett - und verabschiedete ein "Klimaschutzpaket", das unter anderem höhere Steuern auf Diesel und Benzin und ein früheres Verbot für alte Heizungsanlagen vorsieht (Lesen Sie hier mehr zum GroKo-Beschluss).

Lesen Sie hier mehr über die Klimaproteste in den Städten an Rhein und Ruhr

Die Rückschau: Das ist am Freitag in den Städten an Rhein und Ruhr passiert:

16.08 Uhr - Wesel: In Wesel beginnt in diesen Minuten die Klimademo auf dem Klever-Tor-Platz in der Innenstadt.

Auch hier sind nicht nur Schüler kommen, sondern auch viele Erwachsene. Laut Polizei sind es rund 350 Menschen, deutlich mehr als bei den vorherigen Demos in der Stadt. Eine der Teilnehmerinnen ist Brigitte Koch-Reithmann (61). Sie unterstützt die Jugend und fordert: "Tempo 130 auf der Autobahn, keine großen Autos in der Stadt." Auch die Polizei zeigt sich hilfsbereit: Weil die jugendlichen Organisatoren kein eigenes Megaphon haben, dürfen sie über das eines Streifenwagens sprechen.

15.46 Uhr - Bottrop: In Bottrop ist die Kundgebung beendet.

15.33 Uhr - Mülheim: Die FFF-Demonstranten sind mittlerweile wieder in der Mülheimer Innenstadt angekommen und wandern von der Schloßstraße zum Kurt-Schumacher-Platz. Hier eine Fotostrecke aus Mülheim:

15.16 Uhr - Gladbeck: Engagierte Radfahrer aus Gladbeck treten für den Klimaschutz kräftig in die Pedale. Anlass ist die überparteiliche Aktion "Critical Mass". Alle Teilnehmer zeigen Präsenz und demonstrieren für den Klimaschutz. Sie fordern auch Verbesserungen für den Radverkehr.

15.10 Uhr - Bottrop: Die Zahlen für Bottrop steigen. Inzwischen sollen es 700 Demonstranten sein, die für den Klimaschutz auf die Straße gehen.

15.08 Uhr - Mülheim: Der Zug ist mittlerweile an der Ruhr angekommen. Hanna Schenck von Parents for Future fragt sich, warum niemand von der Bewegung zu der Veranstaltung der Stadtverwaltung eingeladen wurde. "Vielleicht, weil wir den Klimaschutz als Ziel haben und nicht nur die Klimaanpassung wie es das Thema der Stadt ist." Hanna Schenck fragt sich weiter, ob die Stadt dem Klimaschutz den Bankrott erklärt habe.

15.04 Uhr - Witten: Die offizielle Teilnehmerzahl in Witten beträgt laut Polizei 1500.

15.03 Uhr - Bottrop: Der Demo-Zug hat sich in Bewegung gesetzt.

15.01 Uhr - Mülheim: Scharfe Kritik äußert Fridays for Future auch an dem parallel stattfindenden, ersten öffentlichen Dialog zur Klimaanpassung in Mülheim: "Ein Dialog mit den Bürgern ist gut, aber warum muss er zeitgleich stattfinden?", heißt es.

Während des Zuges macht ein Demonstrant seinem Unmut über die Erhöhung der Pendlerpauschale Luft: "Das geht gar nicht. Das ist wieder nur pure Autolobby-Politik."

14.41 Uhr - Bottrop: Inzwischen sind es in Bottrop gut 300 Demo-Teilnehmer. Auffällig: Zunächst sind mehr ältere als jüngere Menschen vertreten. Fahnen und Plakate weisen auf die Organisationen und Gruppen hin.

14.33 Uhr - Mülheim: In Mülheim ist die FFF-Demo um 14 Uhr gestartet. Die dortige Teilnehmerzahl wird auf 600 geschätzt. Damit wären auch in Mülheim mehr Teilnehmer als erwartet auf de Straße. Auch die MLPD ist wieder mit Parteifahnen bei der Demonstration dabei. Sie beharrt darauf als politische Partei, ihre Meinung kundzutun, obwohl das von den Veranstaltern nicht erwünscht ist.

Timo Spors, Vorsitzender der Mülheimer Grünen, hat für die Veranstaltung eingeleitet. Er kritisiert scharf die Mülheimer Kommunalpolitik, weil sie die Forderungen der Fridays-for-Future-Bewegung nicht erfüllt: "Wir werden streiken, bis ihr handelt!"

14.30 Uhr - Bottrop: Angesichts der Zahlen aus anderen Städten ist die Bottroper Demo übersichtlich. Stand jetzt 100 Leute.

14.28 Uhr - Duisburg: Die Polizei spricht für Duisburg von 3000 Demoteilnehmern.

13.49 Uhr - Gelsenkirchen: Die Kundgebungen sind beendet, jetzt gibt es elektronische Musik und Rap. Die Infostände bleiben noch bis 18 Uhr stehen, es gibt Foodsharing. Ab 14 Uhr macht die Jugendorganisation der MLPD, Rebell, (wie jeden Freitag) 200 Meter weiter eine antikapitalistische Kundgebung. Bei dieser sollen auch die Bergleute, die gegen die RAG klagen, dabei sein.

13.45 Uhr - Xanten: Pünktlich um 11.55 Uhr läuteten in Xanten heute die Glocken der evangelischen Kirche. Rund 300 Jugendliche und Erwachsene kamen nach Einschätzung der Polizei, zur Fridays for Future-Demo auf den Marktplatz, um zu signalisieren. In Sachen Klima ist es "fünf vor zwölf". Bürgermeister Thomas Görtz lobte das Engagement der Schüler. Auch Redner Dr. Johann Mooij bestärkte die Jugendlichen, während der Schulzeit auf die Straße zu gehen. "Ein Arbeitnehmer würde auch nicht samstags für ein höheres Gehalt streiken, das macht man während der Arbeitszeit." Danach zog der Protestzug durch die Innenstadt.

13.43 Uhr - Duisburg: In Duisburg sind ebenfalls sehr viele Menschen auf den Straßen unterwegs. Unser Reporter vor Ort geht von rund 2000 Teilnehmern aus.

13.42 Uhr - Dinslaken: In Dinslaken haben rund 750 Menschen an der Demo teilgenommen. Hier geht es zur ausführlichen Berichterstattung.

13.40 Uhr - Kleve: Die Klima-Demonstrierenden sind nach zwei Stunden zurück auf dem Parkplatz an der Ludwig-Jahn-Straße. Gaby Brandenburg aus Bedburg-Hau lief mit ihrer Tochter und Enkelin bei der Demo mit und ist tief beeindruckt: „Ich war zwischendurch zu Tränen gerührt. Es war toll, diese Energie zu spüren. Für unser Klever Kaff ist das der Hammer.“

13.20 Uhr - Bochum: In Bochum sprechen Polizei und Veranstalter von 8000 Menschen, die demonstrieren. Die heutige FFF-Demo ist somit die größte Demonstration in Bochum, seit den Protesten um die Schließung des Opel-Werks vor fünf Jahren.

13.20 Uhr - Oberhausen: Rund 2000 Schülerinnen und Schüler gingen in Oberhausen auf die Straße. Hier geht es zur ausführlichen Berichterstattung.

13.19 Uhr - Duisburg: Mona Manson (74) sagt: „Ich finde es super, dass so viele Jugendliche auf die Straße gehen. Da werden die Älteren nachdenklich. Sonst sieht man auf Demos oft nur graue Haare.“

13.07 Uhr - Essen: Die wohl größte Demo in der Region geht aktuell in Essen zu Ende.

13.03 Uhr - Gelsenkirchen: Am Bahnhof geht es bei der Kundgebung um Werte und das Miteinander der Generationen. Die Verdi-Jugend erklärt sich vor Ort solidarisch mit den FFF-Teilnehmern.

13.01 Uhr - Bochum: Schon jetzt ist klar: In Bochum ist die heutige Veranstaltung die größte von Schülern organisierte Demo.

12.53 Uhr - Witten: Roland Löpke von Parents for Future sagt in Witten: "Ihr müsst am Ball bleiben, ihr dürft euch nicht einlullen lassen."

12.52 Uhr Gelsenkirchen: Der Demozug in Gelsenkirchen ist mindestens 700 Meter lang. Die halbe Fußgängerzone ist voll.

12.44 Uhr - Duisburg: Kreativer Protest in Duisburg: Mit Reden, selbst geschriebenen Stücken und Musik protestieren Schüler und zahlreiche andere Gruppen in der Innenstadt. Der ev. Kirchenkreis hat seinen Mitarbeitern frei gegeben, Ärzte solidarisieren sich, genau so wie Parteien. Die Jugendlichen wollen sich allerdings nicht vor den Karren spannen lassen, deshalb bekommen Politiker heute keine Bühne.

12.35 Uhr - Bochum: In Bochum ziehen gleich mehrere Tausend Demoteilnehmer über den kompletten Innenstadtring. In der Stadt sollen mindestens doppelt so viele Menschen wie zunächst angekündigt sein. 6000 Teilnehmer und mehr sollen es sein. Vor dem Rathaus sagte ein FFF-Redner in einer Rede: „Durch den Streik entziehen wir dem Kapitalismus seine Arbeitskraft.“

12.24 Uhr - Kleve: Der Demo-Zug stoppt gerade am Kreishaus zu einer Zwischenkundgebung. Die Polizei schätzt, dass rund 2000 Menschen dabei sind. Die Organisatoren von „Fridays for Future“ selbst sprechen von 4500 Demo-Teilnehmern. Es ist jedenfalls ein beeindruckender Bandwurm, der sich durch die Stadt zieht. Die Beeinträchtigungen für den Verkehr in der Klever Innenstadt halten sich laut Polizei in Grenzen.

12.23 Uhr - Dinslaken: In Dinslaken ist die Demo ebenfalls gestartet. Rund 300 Menschen haben sich auf dem Neutorplatz versammelt, darunter erstmals mehr Erwachsene.

12.20 Uhr - Gelsenkirchen: In Gelsenkirchen sind es 600 Menschen, die bei den FFF-Protesten mitmachen. Sie haben Vorschläge mitgebracht: Weniger Plastik in Supermärkten, nur Recycling-Papier in Schulen; autofreie Tage und kostenloser ÖPNV für alle und Trinkbrunnen statt Plastikflaschen in Schulen.

12.18 Uhr - Rees: Auch in der Kleinstadt Rees am Niederrhein gingen über 200 Menschen für den Klimaschutz auf die Straße, berichtet unser Reporterin. Über die Hälfte der Demonstranten waren Schüler und Schülerinnen der drei weiterführenden Schulen. Allerdings waren dieses Mal auch viele Erwachsene dabei, unter anderem auch die Angestellten einer Heizungs- und Sanitärfirma aus der Stadt.

Im Vorfeld der Demo haben die jungen Klimaaktivisten in Rees bereits eine Debatte für einen autofreien Sonntag angestoßen. Der Verwaltung gefällt die Idee, sie prüft nun eine Umsetzung.

12.13 Uhr - an Rhein und Ruhr: Hier haben wir einige Fotos aus der Region gesammelt:

12.05 Uhr - Essen: Die Polizei spricht nun von 6000 Demo-Teilnehmern, die Veranstalter von 10.000. die größte FFF-Demo in Essen hat am 3. Mai 2019 stattgefunden. Damals waren 1500 auf den Beinen. Zum heutigen Freitag sagt ein Student: "Das ist der Hammer."

12.02 Uhr - Witten: In Witten haben sich 500 Teilnehmer auf dem Rathausplatz versammelt. Viele Schüler, aber mindestens genauso viele Erwachsene.

11.55 Uhr - Essen: Die mehr als 5000 Teilnehmer machen die geplante Streckenführung offenbar unmöglich. Der Marsch zieht nicht wie geplant zum Rathaus, sondern stattdessen direkt zum Willy-Brandt-Platz.

11.53 Uhr - Oberhausen: In Oberhausen ist der Demo-Zug auf der B 223 (Mülheimer straße) angekommen. Der Verkehr in Richtung Süden ist damit blockiert.

11.50 Uhr - Gladbeck: Mehrere Hundert Schüler sind auf der Horster Straße in Gladbeck unterwegs mit Pauken, Trompeten und zahlreichen Plakaten.

11.46 Uhr - Bochum: Der Dr.Ruer-Platz in der City ist jetzt schon fast ganz gefüllt. Eine große Bühne ist aufgebaut. Dort spielt gleich die Band "Trio Randale". Zwischen Teilnehmer der FFF-Demo und der MLPD hat es verbale Scharmützel gegeben. Deren Parolen sind auf der FFF-Demo unerwünscht.

11.40 Uhr - Oberhausen: Vladislav (16) vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium hat ein selbst gemaltes Plakat dabei: “We don’t have time!” - im Politikunterricht wurde der Klimawandel diskutiert. Mehrere Klassen der Schule sind bei der Demo dabei, genauso wie viele ältere Menschen. die elfjährige Charlotte trägt ein Transparent mit der Aufschrift: "Kurzstreckenflüge nur für Insekten!" Symbolträchtig: Mitten in der Menge vor dem Rathaus wird ein E-Auto aufgeladen

11.33 Uhr - Kleve: Die Klever Ex-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) spricht zu den Demonstrierenden.

11.35 Uhr - Bochum: In Bochum soll es offiziell um 11.45 Uhr losgehen.

11.22 Uhr - Essen: „Wir laufen nicht zur RWE-Verwaltung, da wir nach Einschätzung der Polizei 6000 Menschen sind und nicht drehen könnten“, ruft Mitorganisator Levi Camatta vor dem Limbecker Platz über die Lautsprecher auf dem Dach des mitfahrenden E-Autos. „6000 Menschen, ist das krass!“ ... bevor er zur Sitzdemo vor dem Limbecker Platz aufruft. Der 14-Jährige trägt ein mit politischen Forderungen bemaltes Stirnband: Jugend im Kampfmodus.

11.21 Uhr - Oberhausen: Ein Transparent bringt‘s in Oberhausen so auf den Punkt: „Hier marschiert der rationale Widerstand.“

11.19 Uhr - Sprockhövel: Viele Schüler halten Pappen hoch, auf denen Parolen zur Rettung des Weltklimas zu lesen sind. Besonders um die Gesundheit der Fische in den Meeren sorgen sich die jungen Demonstranten.

11.17 Uhr - Essen: „Motor aus! Motor aus!“, rufen einige meist ältere Demonstranten immer wieder, während sie die laufenden Polizeimotorräder passieren, die die Strecke sichern. Cool schüteln die Polizisten ihre behelmten Köpfe, um dann mit trainierter Gelassenheit „zum 400. Mal“ zu erklären, dass das Blaulicht Energie verbraucht und das Motorrad womöglich nicht mehr anspringen würde.

11.10 Uhr - Sprockhövel: Pfarrer Martin Funda empfängt den rund 400 Meter langen Demonstrationszug vor der Zwiebelturmkirche. Die Veranstaltung ist vielleicht die kleinste Demo an diesem Freitag an Rhein und Ruhr.

11.07 Uhr - Herne: In Herne treffen sich die FFF-Teilnehmer mit der Initiative "Oma und Opa for Future". Im Anschluss wollen sich die Demonstranten nach Recklinghausen aufmachen, um dort weiter zu protestieren.

11.04 Uhr - Sprockhövel: 180 Schüler der Grundschule Börgersbruch sind ebenfalls gestartet. Unterwegs haben sie noch 30 Kinder der katholischen Kita St. Januarius eingesammelt. Insgesamt sind es knapp 200 Kinder und etwa 20 Betreuer.

10.44 Uhr - Essen: "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut": Mit diesem Spruch zieht die Demo nun durch die Essener Innenstadt.

10.43 Uhr - Kleve: Die Auftaktkundgebung der großen Klima-Demo von „Fridays for Future“ hat begonnen. Tausende versammeln sich derzeit auf dem Parkplatz an der Ludwig-Jahn-Straße - nicht nur Schülerinnen und Schüler. Zum Beispiel auch Maria van Offern ist gekommen. „Wir müssen endlich etwas tun. Auch Senioren wie ich“, sagt die 76-jährige Kleverin. Ihre Enkel wird sie später bei der Demo treffen.

10.41 Uhr - Essen: Die Polizei schätzt die FFF-Teilnehmer auf 2000. An normalen Demotagen in Essen kommen 400 bis 30 Schüler. Angemeldet war die Demo an diesem 20. September für 600 Menschen, gekommen sind 2000 bis 3000 schätzt FFF-Sprecher Julian Pannen nach Rücksprache mit der Polizei. Der Burgplatz ist jedenfalls voll. „Ich habe es bisher für eine Sache der Schüler gehalten“, sagt Julia Schlenkert, Inhaberin von Happy Yoga. „Aber es sind ja nun auch Unternehmen aufgerufen. Viele Läden in Essen, denen ich folge, beteiligen sich mit Aktionen. Also habe auch ich meinen Krs am Freitagmorgen ausgallen lassen.“ Vier ihrer „Yoga-Mädels“ begleiten sie zur Demo.

10.34 Uhr - Bottrop: Der Bottroper FFF-Sprecher Sven Hermens sagt, die Bottroper Gruppe hoffe auf 500 Teilnehmer. Hier geht es zum ausführlichen Vorbericht.

10.28 - Oberhausen: Eine Information aus Oberhausen. Dort haben die "Friday-for-Future"-Organisatoren schon Stunden vor der Demo einen Sechs-Punkte-Forderungskatalog veröffentlicht. Eine zentrale Forderung: kostenfreier ÖPNV.

10.23 Uhr - Herne: In Herne hat die Demo wie geplant auf dem Europaplatz begonnen.

10.15 Uhr - Essen: Mittlerweile sind es rund 800 Demonstranten in Essen. Die Route des Demo-Zuges sieht so aus: Über RWE-Zentrale und Rathaus zum Willy-Brandt-Platz.

10.00 Uhr - Essen: Bei Der Essener Polizei wurde eine Veranstaltung mit 600 Personen angemeldet. 300 sind es wohl bislang. Der Essener Burgplatz ist gut gefüllt.

9.30 Uhr - Essen: Geschlossen trifft die Klasse 7f des BMV-Gymnasiums am Essener Burgplatz ein, eine halbe Stunde vor Beginn der Demo um 10 Uhr. An „normalen“ Freitagen streiken nur Emilia, Clara und Emily und mal die eine oder der andere. Die meisten wollen eben doch keinen Unterricht ausgallen lassen, sagt Emilia Meyer (12): „Aber wir haben vorgeschlagen, den Wandertag einzusetzen. Und alle waren dafür.“ - „Nur so war es möglich, dass alle zusammen kommen konnten“, erklärt Religionslehrer Thomas Günther.

8.54 Uhr - Bochum: In Bochum laufen die Vorbereitungen auf dem Dr.-Ruer-Platz. Los gehen soll es dort gegen 11.45 Uhr. Erwartet werden mehr als 3000 Teilnehmer.

In diesen Städten hat "Fridays for Future" Veranstaltungen angekündigt:

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