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So war der Besuch von Bundespräsident Steinmeier in NRW

Präsident Steinmeier im Gespräch mit Redaktionsleiter Steffen Gaux (links) und stellv. Chefredakteur der WAZ, Alexander Marinos (Mitte).

Präsident Steinmeier im Gespräch mit Redaktionsleiter Steffen Gaux (links) und stellv. Chefredakteur der WAZ, Alexander Marinos (Mitte).

Foto: Michael Gottschalk

Duisburg/Gelsenkirchen/Dortmund.  Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund besucht. Wir haben den Tag zusammengefasst.

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Die aktuelle Reise von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier führte wieder ins Ruhrgebiet: Am Freitag standen Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund auf der Route. Das Motto „Strukturwandel“ soll auch in der Region Thema werden. Der Besuch im Ruhrgebiet ist ein Nachhol-Termin. Schon Ende September wollte Steinmeier kommen, musste die Reise aber wegen der Trauerfeier für den verstorbenen früheren Staatspräsidenten Jacques Chirac absagen. Hier unser Live-Ticker zum Nachlesen:

Alle Informationen zum Steinmeier-Besuch im Ruhrgebiet:

16.44 Uhr: Der öffentliche Teil des Besuchs neigt sich dem Ende. Der Bundespräsident ist um 17 Uhr mit dem Beirat der Ruhr-Konferenz zum Gespräch verabredet. Noch am Abend fährt Steinmeier wieder zurück nach Berlin.

16.19 Uhr: Zitat Steinmeier: "Die Menschen außerhalb sollten sich diese Region genauer anschauen. Darauf können die Menschen im Ruhrgebiet nicht nur stolz sein, davon können sich auch andere etwas abschauen."

Hoher Besuch: Bundespräsident Steinmeier auf Ruhrgebietstour
Hoher Besuch: Bundespräsident Steinmeier auf Ruhrgebietstour

16.04 Uhr: Das Treffen ist bereits in vollem Gange. Professor Stefan Raunser vom Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie hat einen Wunsch an den Bundespräsidenten; Dortmund sei die einzige große Stadt in Deutschland, die keine Uniklinik hat.

15.51 Uhr: Ankunft in Dortmund. Hier besucht Steinmeier das Biomedizin- und Technologiezentrum. Er wird zwei Labore besichtigen und mit den Verantwortlichen sprechen.

15.36 Uhr: Bevor Steinmeier Gelsenkirchen verlässt, spricht er noch mit zwei rumänischen Polizisten, die die Arbeit der Polizei in Nordrhein-Westfalen unterstützen.

15.10 Uhr: Bei seinem Redaktionsbesuch sagte der Bundespräsident, dass er bei diesem Besuch im Ruhrgebiet zeigen wollte, wo Strukturwandel gelingen kann. Anders als bei seinem Besuch in Duisburg-Marxloh im letzten Jahr, der mehr auf die Probleme fokussiert war. Als Geschenk bekam er die Titelseite der WAZ vom letzten Jahr, die das Ende des Bergbaus würdigte. Steinmeier verwies darauf, dass in seinem Büro weiterhin das letzte Stück Kohle liege.

15.01 Uhr: Steinmeier hat heute schon einige Kilometer zurückgelegt - unsere Fotografen haben ihn begleitet:

14.56 Uhr: Der Bundespräsident verlässt die Gelsenkirchener Lokalredaktion der WAZ. Bei einem einstündigen Gespräch mit Lokalredakteuren und Mitgliedern der Chefredaktion konnte sich Steinmeier ein Bild über den Journalismus vor Ort machen.

13.38 Uhr: Der Bundespräsident geht ein Stück durch die Gelsenkirchener Innenstadt. Pflichtprogramm: Ein kurzer Spaziergang über den Weihnachtsmarkt. Dort lassen sich viele Bürgerinnen und Bürger die Chance nicht nehmen, Frank-Walter Steinmeier anzusprechen. Selfie inklusive.

12.29 Uhr: Die Gesprächsrunde ist beendet. Zum Abschluss des Termins dürfen die Pressevertreter noch Fragen stellen. Danach beginnt die interne Runde im Talentzentrum - unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

12.19 Uhr: Das Gespräch läuft: Es geht um Bildungsgerechtigkeit. Prof. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, sieht ein Erfolgsmodell, das von der WH ausging: „Hier sind innovative Projekte der Talentförderung entstanden, die prototypisch sind. Wir haben jetzt 18.000 Schüler im Talentscoutingprogramm an 400 Schulen, wir sind auch zum größten Schülerstipendienprogramm in NRW avanciert.“

11.30 Uhr: Steinmeier ist im NRW Talentzentrum angekommen. Die Gesprächsrunde beginnt, unter anderem mit dem Hochschulpräsidenten Prof. Bernd Kriegesmann, Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski und jungen Talenten, die von der Förderung profitieren.

10.55 Uhr: In Gelsenkirchen warten bereits junge Menschen auf den Bundespräsidenten. Alae Eddine, Jens, Rubiny, Franziska und Vanessa (v.l., zwischen 18 und 20 Jahre alt) werden im Talentzentrum NRW mit dem Bundespräsidenten reden. Sie wurden von Talentscouts auf ihrem Schul- und Studienweg begleitet oder sind Ruhrtalent-Stipendiaten.

10.48 Uhr: Und Abfahrt in Duisburg! Fünf Bürger stehen am Straßenrand und winken. Hafen-Chef Erich Staake zeigt sich zufrieden: "Ich kenne Steinmeier seit 21 Jahren und habe ihn sehr interessiert wahrgenommen. Er sagte: 'Wenn du so weitermachst, komme ich wieder.'"

10.38 Uhr: Derweil in Gelsenkirchen: Steinmeier wird das NRW-Zentrum für Talentförderung besuchen. Das Goldene Buch der Stadt ist bereits aufgeschlagen und bereit, vom Bundespräsidenten unterschrieben zu werden.

10.17 Uhr: Ankunft im Startport: Steinmeier lässt sich von den Jungunternehmen erklären, was sie für innovative und moderne Ideen haben. Hund Pupsi darf übrigens auch vorstellen.

10.14 Uhr: Die Kolonne des Bundespräsidenten schlängelt sich derweil über den Philosophenweg. Große Straßensperrungen sind aber nicht vorgesehen.

9.57 Uhr: Im Innenhafen geht es gleich für Steinmeier zur "Startport GmbH" - dort stellen sich vier Start-Ups aus der Region vor. Die Presse wartet bereits.

9.32 Uhr: Steinmeier dankt Duisburg für das bessere Wetter als in Berlin. Passend dazu hört es auf zu regnen und die Sonne kommt raus. Für den Bundespräsidenten geht es jetzt weiter in die Hafenhauptverwaltung im Innenhafen - mit dem Boot Karl Jarres der Hafen AG. Vorher am Morgen haben Taucher das Gefährt noch untersucht.

9.21 Uhr: Kranführer Manni Luczak hat dem Bundespräsidenten die Hand geschüttelt.

9.10 Uhr: Frank-Walter Steinmeier stellt sich vor die Presse und gibt erste Interviews: "Habe versprochen, nach Duisburg zurückzukommen. Wenn wir heute auf diesen Standort schauen, sind neue Arbeitsplätze entstanden, in großer Zahl. Das zeigt, dass Strukturwandel auch eine neue Zukunft in eine Region wie Duisburg bringen kann."

9.06 Uhr: OB Sören Link und Erich Staake (CEO Duisburger Hafen) erklären dem Präsidenten die Hafen-Welt.

8.54 Uhr: Der Bundespräsident ist eingetroffen! Früher als erwartet betritt er das Gelände des "Logport". Die Journalisten freuen sich über die Pünktlichkeit von Frank-Walter Steinmeier. Seine Begrüßung in Richtung der Presse: "Moin!"

8.47 Uhr: Die Vorbereitungen am Duisburger Hafen laufen auf Hochtouren. Der Betrieb läuft unter den Augen von 30 Journalisten ruhig und wie gewohnt ab. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link ist auch schon da.

8.45 Uhr: Der Zeitplan ist eng getaktet, doch direkt zu Beginn seines Besuchs wird Steinmeier sich einen Wunsch erfüllen: Den Innenhafen von Duisburg besuchen. Dort startet um 9 Uhr morgens das Programm. Weiter geht es dann ins NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen, nachmittags besucht der Bundespräsident das Biomedizin- und Technologiezentrum in Dortmund. Zum Abschluss steht noch ein Gespräch mit dem Beirat der Ruhr-Konferenz an.

8.40 Uhr: Viel Zeit für Gespräche mit dem Bundespräsidenten haben die Bürger allerdings nicht – allenfalls in Gelsenkirchen, wo Steinmeier und seine Delegation, darunter Sicherheitskräfte, Fachleute aus dem Bundespräsidialamt und Journalisten, laut Protokoll auch einige Meter zu Fuß gehen. Mögliche Gespräche mit den Menschen in Gelsenkirchen könnten sich um Fußball drehen: Steinmeier sei Schalke-Fan, „bekennender“, wie das Bundespräsidialamt betont. Im Gegensatz zu Duisburg und Dortmund, Städte, die der Bundespräsident in der Vergangenheit schon besucht hat, wird die Visite in Gelsenkirchen offiziell eine Premiere.

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