Loveparade-Podcast

Loveparade-Podcast: „Die sind alle gezeichnet fürs Leben“

Der Podcast „Loveparade 2010 - Die Geschichte einer Tragödie“ rollt die Ereignisse von damals in fünf Folgen noch einmal auf.

Der Podcast „Loveparade 2010 - Die Geschichte einer Tragödie“ rollt die Ereignisse von damals in fünf Folgen noch einmal auf.

Foto: Marc Büttner / funkegrafik nrw

Essen/Düsseldorf.  Der Loveparade-Prozess beginnt sieben Jahre nach der Katastrophe, dauert 184 Tage und endet ohne Urteil. Viele der Betroffenen sind sauer.

Es ist der aufwendigste Prozess der Nachkriegszeit. 184 Verhandlungstage werden es am Ende sein. Zahlreiche Zeug*innen werden vernommen, stundenlange Videoaufnahmen des schrecklichen Gedränges bei der Loveparade 2010 gesichtet. Und doch endet der Prozess am 4. Mai 2020 ohne Urteil. Das sei ohnehin bloß eine Farce gewesen, und: Es hätten die falschen auf der Anklagebank gesessen, hört man von den Betroffenen immer wieder.

Sauerland, Schaller und Rabe beim Loveparade-Prozess

WAZ-Reporterin Annika Fischer hat den Prozess begleitet. Sie hat gesehen, wie etwa der ehemalige Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland, Lopavent-Chef Rainer Schaller und der ehemalige Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe sich gaben. Sie hat auch gesehen, wie gestandene Strafverteidiger*innen mit den Tränen rangen, angesichts der schrecklichen Ereignisse auf der Loveparade 2010.

Alle Podcast-Folgen:

Der Podcast „Loveparade 2010 – Die Geschichte einer Tragödie“ kann hier und über Streaming-Apps abgerufen werden, wie:

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