DSDS 2019

So haben die DSDS-Kandidaten aus der Region abgeschnitten

Diese zehn Sängerinnen und Sänger kämpften am Samstag um die Gunst der Zuschauer. Insgesamt fünf Kandidaten aus der Region schafften es in die erste Live-Show der 16. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar".

Diese zehn Sängerinnen und Sänger kämpften am Samstag um die Gunst der Zuschauer. Insgesamt fünf Kandidaten aus der Region schafften es in die erste Live-Show der 16. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar".

Foto: DSDS / RTL

Köln.  Bei der ersten DSDS-Liveshow in 2019 sind viele Kandidaten aus der Region dabei gewesen. Der RTL-Show stand unter dem Motto "Chartbreaker".

Schon die erste Live-Show von "Deutschland sucht den Superstar" sorgte für einige Überraschungsmomente. Von zehn Finalisten blieben am Ende nur acht übrig. Gleich zwei Kandidaten aus der Region mussten die Sendung verlassen: Angelina Mazzamurro aus Erwitte und Lukas Kepser aus Kranenburg konnten am Samstagabend die wenigsten Zuschauer von sich überzeugen.

Insgesamt fünf der zehn Finalisten kommen aus der Region. Die erste Live-Show stand unter dem Motto "Chartbreaker". Wie könnte die Sendung da anders starten, als mit einer Ensemble-Performance von "We have a Dream" - dem Lied, das die Finalisten der ersten Staffel 2002 zu einem Hit machten.

Oberhausener Davin Herbrüggen eröffnet den Abend

Den Auftakt am Samstagabend machte Davin Herbrüggen. Der 20-Jährige aus Oberhausen hatte sich die Unterstützung seiner Heimatstadt gesichert, die den Altenpfleger lautstark anfeuerten. Über die Songauswahl hatte er sich schon vorher gefreut: Als Fan der Band Bon Jovi durfte er das Lied "It's my Life" zum Besten geben. Souverän überzeugte Davin mit der Performance. "Hammermäßig gemacht", urteilte Juror Xavier Naidoo, während Jury-Chef Dieter Bohlen betont lustig bemerkte: "Bisher warst du der Beste."

Kurz darauf betrat der Kraneburger Lukas Kepser die Bühne. Der Student und Tennis-Trainer konnte mit "Happier" von DJ Marshmello stimmlich nicht ganz mit den anderen Kandidaten mithalten. Stehende Ovationen seines Fanblocks waren ihm dennoch sicher. Juror Pietro Lombardi sagte dazu: "Im Refrain fehlte die Power." Am Ende reichte es wohl auch deshalb nicht für den 24-Jährigen.

Bochumerin kann trotz schiefer Töne überzeugen

Aus Bochum kommt Alicia-Awa Beissert, die mit dem Ohrwurm "Crazy in love" der amerikanischen Sängerin Beyoncé den nötigen Sex-Appeal auf die Bühne brachte. Die 21-Jährige überzeugte gesanglich nur mittelmäßig, erntete aber für ihre Performance das Lob der Expertenrunde. "Grandios gemeistert", bekräftigte Jurorin Oana Nechiti. Die Überraschung kam von Pietro Lombardi, der die Wattenscheiderin für einige schiefe Töne rügte.

Angelina Mazzamurro ist die vierte Kandidatin aus der Region. Die 21-Jährige aus Erwitte zeigte eine emotionale Darbietung von Rita Ora's "Your Song" auf der Kölner Bühne. Da der seichte Pop-Song nicht ideal zu Mazzamurros voller Stimme passen wollte, stellte die Jury auch ihr ein gemischtes Zeugnis aus. "Du warst ein bisschen unterfordert", fand Xavier Naidoo. Kontra gab es von Dieter Bohlen: "Ich sehe das anders, du wirktest überfordert mit dem Song und bist etwas untergegangen." Diese Meinung teilten wohl auch die Zuschauer, die die Friseurin aus der Sendung wählten.

Bei Momo Chahine fließen Tränen

Auch der angehende Chemikant Momo Chahine aus Herne hatte mit schiefen Tönen zu kämpfen. Die Interpretation von "Mein Stern" des deutschen Sängers Ayman nannte die Jury "durchwachsen". Sympathiepunkte sammeln konnte der 22-Jährige trotzdem, als er nach Pietro Lombardis Lob einige Tränen vergoss. Seine Leistung handelte ihm den Status als Wackelkandidat ein. Am Ende reichte es aber für den Einzug in die zweite Mottoshow.

Besonders Nick Ferretti sorgte für etwas internationalen Flair im Kölner Studio. Der 29-jährige Mallorquiner sang "Thinking out loud" des englischen Künstlers Ed Sheran, stilecht mit Akustikgitarre und viel Emotion in der Stimme. "Hammer, da gibt's nix zu meckern", meinte Xavier Naidoo. Einer der besten Auftritte des Abends. Doch auch das Schlusslicht des Abends, der 23-jährige Taylor Luc Jacobs, glänzte mit Herbert Grönemeyers "Halt mich". Die besonders gute gesangliche Leistung belohnten Jury und Publikum mit begeisterten Reaktionen.

Für drei Kandidaten aus der Region geht es weiter

Auch in der 16. Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" präsentieren die Live-Shows eine gewohnt opulente, aber seichte Aufmachung des, man kann es wohl so sagen, traditionellen TV-Formats. Auch wenn Angelina Mazzamurro und Lukas Kepser die Sendung verlassen mussten: Nachdem die 16-jährige Marie Wegener aus Duisburg die letzte Staffel für sich entscheiden konnte, könnte sich auch dieses Jahr der Traum für einen jungen Künstler aus der Region erfüllen. Momo Chahine aus Herne, Davin Herbrüggen aus Oberhausen und Alicia-Awa Beissert aus Bochum kämpfen am nächsten Samstag um 20.15 Uhr weiter um den Titel "Superstar".

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