Kino

Star Wars: Fans zahlen bis zu 20 Euro für eine Kinokarte

Finn (John Boyega) kämpft gegen Captain Phasma (Gwendoline Christie) - Szene aus dem neuen "Star Wars"-Film.

Finn (John Boyega) kämpft gegen Captain Phasma (Gwendoline Christie) - Szene aus dem neuen "Star Wars"-Film.

Foto: dpa

Essen.  Der achte Star-Wars-Film läuft am Donnerstag in den Kinos an. Fans der Science-Fiction-Reihe müssen sich auf hohe Ticketpreise einstellen.

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Endlich startet am Donnerstag die heißersehnte achte Episode der Star-Wars-Reihe: Die letzten Jedi. Schon seit einigen Wochen können sich Fans Karten im Vorverkauf sichern. Für die Tickets muss man allerdings tief in den Geldbeutel greifen.

In der UCI Kinowelt in Düsseldorf zahlen Kinobesucher, die den Film in 3D am Wochenende um 20 Uhr sehen und in der teuersten Kategorie sitzen wollen, 19,60 Euro. Allerdings kann "Die letzten Jedi" auch in 2D geschaut werden. Besucher zahlen dann fünf Euro weniger für die Tickets. "Generell erlaubt es unser Preismodell jedem Gast den für ihn oder sie besten Platz zu einem angemessenen Preis zu buchen", meint Nadine Breuer von der UCI Kinowelt.

Preise variieren je nach Standort

Zumindest ein bisschen billiger wird es für die Fans, die auf Kinos im Umkreis ausweichen wollen. "Die Preise können aufgrund der unterschiedlichen Marktsituation vor Ort variieren", erklärt Breuer. In Duisburg und Bochum kostet das Ticket zur gleichen Zeit 18,10 Euro in der teuersten Sitzkategorie. In einer günstigeren Kategorie ist es bereits ab 16,10 Euro zu haben, so Breuer.

Die Pressesprecherin der Cinemaxx-Kinos, Nadine Bäsler-Ott, erklärt die hohen Preise wie folgt: "Bei Star Wars handelt es sich nicht nur um DAS Film-Highlight des Jahres, sondern auch um eine sehr aufwändige 3D-Produktion. Entsprechend hoch sind hier auf Herstellungsseite die Kosten, was sich in der Filmmiete und den Ticketpreisen niederschlagen kann."

Kinos bewerten ihre Standorte

Knapp fünf Euro billiger als in Düsseldorf sind die Kinos in Dortmund, Hagen und Siegen. Sie liegen bei 15 Euro pro Vorstellung. Kinos würden ihre Standorte genau bewerten und ihre Preise aufgrund von Faktoren wie lokaler Kaufkraft angleichen, so Bäsler-Ott. "Der Film ist mit 152 Minuten außerdem auch ein recht langer Film."

Schnäppchenjäger werden den Film wohl im Cinemaxx in Essen sehen. Im Gegensatz zur höchsten Preiskategorie in Düsseldorf zahlen die Besucher hier ganze sieben Euro weniger. Der geringere Preis scheint auch schon jetzt die Kinobesucher anzulocken, denn ein "Großteil der Tickets in den ersten Vorstellungen wie der Mitternachtspreview in der Nacht vom 13. Dezember auf den 14. Dezember sind bereits verkauft", so die Pressesprecherin.

Aber keine Sorge für alle Kurzentschlossenen: Laut Nadine Bäsler-Ott gibt es in allen Vorstellungen im CinemaxX Essen noch ausreichend Resttickets.

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