Attendorn/Belgrad. Jakov Devčić, in Attendorn aufgewachsen, leitet das Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Belgrad. So geht er mit dem Krisenherd Kosovo um.

Jakov Devčić bewegt sich in einem Handlungsraum, der von den Medien gern als Pulverfass bezeichnet wird. Seit Jahren schreiben die Republik Kosovo und Serbien negative Schlagzeilen, weil sich die Differenzen der beiden Länder immer wieder in Gewalt entladen. Der Sauerländer leitet das Auslandsbüro Serbien/Montenegro der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in Belgrad. Die serbische Hauptstadt ist zwar gut 500 Kilometer vom Kosovo entfernt. Doch wenn der 35-Jährige in Deutschland Bericht erstattet, dann ist der Konflikt meist Hauptthema.