Bayreuther Festspiele

Mein Bayreuth: Festspiele in Abendshorts und Lackschuhen

Redakteurin Monika Willer berichtet von ihren Erlebnissen bei den Bayreuther Festspielen.

Redakteurin Monika Willer berichtet von ihren Erlebnissen bei den Bayreuther Festspielen.

Foto: Michael Kleinrensing

Bayreuth.   Das nicht klimatisierte Festspielhaus in Bayreith gleicht einem Backofen. Männer überraschen mit Abend-Shorts zu Lackschuhe und Jackett.

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Die anhaltende Hitze verwandelt das nicht klimatisierte Festspielhaus in einen Backofen. Selbst Beton-Wagnerianer lupfen auf der Suche nach Erleichterung Fliege oder Kummerbund. Sobald der Vorhang hoch geht, fallen im Parkett die Jacketts.

Die Damen haben es dresscode-mäßig einfacher, von einem potenziellen Lüftchen erwischt zu werden. Alles, was die Mode an schulterfrei und hochgeschlitzt zu bieten hat, wird nun aufgeboten - und wohl den Opernfreundinnen, die von vorne herein auf wallende Roben gesetzt haben, denn hautenge Klamotten sind in diesen Tagen gar nicht sexy.

Aber auch bei den Herren sind Überraschungen nicht ausgeschlossen. Zum Beispiel die Abend-Shorts. Diese Beinkleider bestehen aus kurzen Hosen in Anzugstoff, wozu man Lackschuhe, Kniestrümpfe und Jackett kombiniert. Damit werden ziemlich exakt 10 Zentimeter Haut zwischen Schienbein und Kniescheibe der frischen Luft preisgegeben. Man gönnt sich ja sonst nichts.

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