Bayreuther Festspiele 2017

Mein Bayreuth III: Bratwurst-Krise

Bayreuth.  Fast eine Revolution in Bayreuth: Am Bratwurst-Stand wird nun erst gezahlt, dann gibt's die Wurst. Das soll die Wartezeit optimieren. Soll.

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Mitten im allgemeinen Regen- und Sicherheits-Chaos auf dem Grünen Hügel trifft die Wagnerianer eine weitere Neuerung bis ins Mark. Die Festspiel-Gastronomie hat die Abläufe am Bratwurststand geändert, was für den traditionsbewussten Bayreuth-Pilger ungefähr so schockierend ist wie Beifall nach der Gralsszene im „Parsifal“.

Da die beiden Verkaufstheken mit dem Ansturm der hungrigen Opernfreunde in den einstündigen Pausen alle Jahre wieder rettungslos überfordert sind, hat man konsequenterweise nun eine Theke ganz geschlossen und vor der verbleibenden ein Besucherleitsystem eingerichtet. Hier sollen die Gäste erst zahlen und dann ihre Wurst abholen.

In der Folge staut sich die Schlange im Dauerregen unter freiem Himmel weit zurück, Wartezeiten von einer halben Stunde sind locker einzukalkulieren, es geht nicht vorwärts, und zwar mit System, Denn während die Gäste an der Kasse nach dem Kleingeld fummeln, können die Bedienkräfte am Rost dahinter ein Päuschen machen.

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