Bayreuther Festspiele

Mein Bayreuth: Keine Beauty-Experimente bei den Festspielen

Unsere Redakteurin Monika Willer berichtet von ihren Erlebnissen bei den Bayreuther Festspielen.

Unsere Redakteurin Monika Willer berichtet von ihren Erlebnissen bei den Bayreuther Festspielen.

Foto: Michael Kleinrensing

Bayreuth.  Das Lockenwunder aus der Drogerie verhilft nicht zum gewünschten Festspiel-Glanz. Die Erkenntnis: Keine Kosmetik-Experimente zu den Festspielen.

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So manche Mit-Wagnerianerin rennt jeden Morgen zum Friseur, damit nachmittags beim Parsifal und Tristan nur ja kein Härchen aus der Reihe tanzt. Bei allem Spaß am Sehen und Gesehen werden: Das wäre mir zu lästig. Ich greife lieber beherzt beim Drogeriemarkt zu, wo ein neues Locken-Tonikum angepriesen wird.

Leider vergesse ich im Eifer des Gefechts die goldene Regel der schönen Frauen: Vor wirklich wichtigen Terminen wie der eigenen Hochzeit oder einer Vorstellung in Bayreuth bitte nie, nie und nochmals nie neue kosmetische Produkte ausprobieren.

Lockenwunder bleibt aus

Das Lockenwunder hält sein Versprechen nicht. Es verwandelt meine Wellen in fiese, klitschige Strähnen. Für eine weitere Haarwäsche ist es jetzt zu spät. Also Lächeln im Gesicht festknipsen und so tun, als würde ich einen neuen Frisurentrend erfinden.

Der Kollege neben mir im Festspielhaus guckt mich ein paarmal schräg von der Seite an. Dann fasst er sich ein Herz. „Sag mal, hattest Du nicht Locken?“ Endlich geht das Licht im Saal aus. Wie gut, dass Wagner-Opern so lange dauern.

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