Technik

Roboter Pepper – Der neue japanische Kollege im Altenheim

Der kleine Roboter heißt Pepper.

Der kleine Roboter heißt Pepper.

Foto: Ole Spata/dpa

Siegen.   Roboter Pepper ist extra kindlich konstruiert, damit Menschen keine Angst vor ihm haben. Bald soll er im Altenheim eingesetzt werden.

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Er kann tanzen und Witze reißen. Dabei ist Pepper ein Roboter, 1,20 Meter groß und bewegt sich auf Rollen. Seine großen Augen leuchten in verschiedenen Farben. Er ist extra kindlich konstruiert, damit Menschen keine Angst vor ihm haben. Wenn man ihm über den Kopf streichelt, fängt er an zu kichern und spricht: „Ich bin heute so kitzelig.“

Pepper ist seit zwei Monaten im Forschungswohnzimmer (XLAB) der Universität Siegen zu Hause. Die Wissenschaftler haben Großes mit Pepper vor: Er soll im Altersheim zum Einsatz kommen, soll die Menschen unterhalten, mit ihnen Rätsel raten, Musik spielen und ihnen die Zeit vertreiben, wenn die Pfleger mit anderen Aufgaben beschäftigt sind.

Pepper hat Sensoren an Kopf und Fingern, kann hören, sprechen, sehen und Stimmlagen und Emotionen erkennen. Entwickelt wurde er in Frankreich, dann in Japan auf den Massenmarkt gebracht. In Siegen lernt Pepper, wie er im Deutschen auf Alltagssituationen reagiert.

Einen ersten Besuch hat Pepper dem Marienheim in Siegen-Weidenau schon abgestattet. Heimleitung und Pflegepersonal waren begeistert, die Bewohner anfangs skeptisch. Doch als Pepper das Alter der Senioren erraten sollte und manchmal um Jahrzehnte daneben lag, war das Eis gebrochen. „Die Senioren werden sehr schnell neugierig und merken, dass sie Spaß mit Pepper haben können“, erzählt Projektleiter Dr. Rainer Wieching.

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