Feuerwehr

Feuerwehr-Streit: Regierungspräsident unterstützt Ziebs

Er ist seit 2016 Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, doch seine Vizepräsidenten fordern den Rücktritt von Hartmut Ziebs aus Schwelm.  / FUNKE Foto Services

Er ist seit 2016 Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, doch seine Vizepräsidenten fordern den Rücktritt von Hartmut Ziebs aus Schwelm. / FUNKE Foto Services

Foto: MATTHIAS GRABEN

Schwelm.  Auch wenn seine Vizepräsidenten sich gegen ihn stellen: Zuletzt erfuhr Hartmut Ziebs (Schwelm) viel Zuspruch. Nun auch vom Regierungspräsidenten.

Die Solidarität mit dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Hartmut Ziebs reißt nicht ab. Nachdem sich schon verschiedene Feuerwehrverbände und auch Facebook-Nutzer mit dem Schwelmer solidarisierten, nimmt nun auch der amtierende Arnsberger Regierungspräsident Hans-Josef Vogel Stellung, wie die Bezirksregierung in einer Pressemitteilung bekannt gab.

Gemeinsam mit fünf seiner Vorgänger würdigt er Ziebs’ Arbeit, der von 2002 bis 2015 auch als Bezirksbrandmeister die Verantwortung für den Regierungsbezirk trug: „Hartmut Ziebs hat die Bezirksregierung Arnsberg 2015 als eine hoch angesehene, allseits geschätzte Persönlichkeit verlassen, um das Amt des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes zu übernehmen. Er ist ein aufrechter Demokrat, der Grundentscheidungen unserer Verfassung konsequent verteidigt, und ein Verfechter eines gesellschaftlich breit verankerten Feuerwehrehrenamtes, welches von Toleranz und gegenseitiger Achtung geprägt ist.“

Zusammen mit Hans-Josef Vogel unterzeichneten Wolfram Kuschke (1998-2002), Renate Drewke (2003-2005), Helmut Diegel (2005-2010), Dr. Gerd Bollermann (2010-2015) und Diana Ewert (2015-2017) die Erklärung.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass Hartmut Ziebs von fünf seiner sieben Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes zum Rücktritt aufgefordert worden war. Ein Grund für den Unmut der Vizes soll Ziebs klare Haltung gegen die AfD sein.

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