Berufswetttkampf

Florian Kohlberger ist der beste Stahlbetonbauer

Florian Kohlberger (Mitte) und Gratulanten: Horst Grübener, Falko Erpel, Elmar Siebel und  Rüdiger S

Foto: AWZ Bau

Florian Kohlberger (Mitte) und Gratulanten: Horst Grübener, Falko Erpel, Elmar Siebel und Rüdiger S Foto: AWZ Bau

Kreuztal/Netphen.   Nach dem Sieg im Landeswettbewerb geht es für den Mitarbeiter der Firma Günther in Helgersdorf nun ins Bundes-Finale.

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Florian Kohlberger, Beton- und Stahlbetonbauer bei der Bauunternehmung Günther in Netphen errang beim Landeswettbewerb in Bielefeld den ersten Platz und hängte Mitstreiter aus sieben Handwerkskammerbezirken ab. Er nimmt nun an der Deutschen Meisterschaft teil, die am 13. November in Sigmaringen ausgetragen wird.

Ehrung im AWZ Bau

„Mit dem Handwerk kann man Großes bewegen. Dazu brauchen wir aber Fachkräfte, die uns derzeit überall fehlen“, sagte Horst Grübener, Geschäftsführer des AWZ Bau, bei der Ehrung im Bildungszentrum. Der stellvertretende Obermeister der Bauinnung, Rüdiger Sabisch, lobte das besondere Engagement und die hohe Leistungsbereitschaft des jungen Landessiegers. Er überreichte dem Junghandwerker einen Glaspokal und einen Akkuschrauber. „Bauen funktioniert wie ein Zahnrad, nur wenn alle, von der Planung bis zur Ausführung, miteinander für das gleiche Ziel arbeiten, wird das Endprodukt gut.“

Elmar Siebel, Geschäftsführer der Bauunternehmung Günther, ist sehr stolz über den Erfolg seines Mitarbeiters. Das 1934 gegründete Familienunternehmen bildet jedes Jahr allein im Bereich Beton- und Stahlbetonbau durchschnittlich acht junge Menschen in allen drei Ausbildungsjahren aus. „Hier gilt es, in junge Menschen zu investieren“, sagte Siebel, „daher ist es für uns selbstverständlich, für Florian die gesamte Vorbereitungszeit zu den Wettbewerben und die fachliche Ausstattung zu finanzieren.“ Er ist sich sicher: „Florian wird mit seiner ruhigen Art, verbunden mit dem hohen Fachwissen und seiner Nervenstärke auch beim anstehenden Bundeswettbewerb ein entscheidendes Fundament mitbringen.“ Sein AWZ- Bau-Ausbilder und Trainer Falko Erpel wird die vielleicht entscheidenden Tipps geben. Die anderen machen jetzt vor allem eins: Daumen drücken.

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