Verspätung

Flug aus Rhodos landet mit 53 Stunden Verspätung in Paderborn

Mit 53 Stunden Verspätung ist eine Maschine aus Rhodos in Paderborn angekommen.

Mit 53 Stunden Verspätung ist eine Maschine aus Rhodos in Paderborn angekommen.

Foto: Small Planet Airlines

Büren/Rhodos.   Ein Flugzeug der Airline Small Planet ist in der Nacht zu Mittwoch mit satten 53 Stunden Verspätung in Paderborn gelandet.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Kurz vor dem Ende der Sommerferien ist die Geduld von 179 Rhodos-Urlaubern auf eine harte Probe gestellt worden: Mit 53-stündiger Verspätung ist in der Nacht zu Mittwoch eine Maschine der Fluggesellschaft Small Planet Airlines auf dem Flughafen Paderborn-Lippstadt gelandet. Der Flieger setzte um 4.06 Uhr auf dem Rollfeld in Paderborn auf, wie die Airline auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigte.

Nach Angaben von Small-Planet-Sprecher Jan Limbach war der Airbus A320, der am Sonntag um 20.30 Uhr auf der griechischen Insel starten und in Büren-Ahden um 23.10 Uhr landen sollte, nach einem Vogelschlag flugunfähig: „Schaufeln der Triebwerke waren dabei beschädigt worden.“

Flugzeug-Schaden in Bremen bemerkt

Die Maschine war Limbach zufolge am Sonntagmorgen – planmäßiger Abflug: 6.30 Uhr – in Paderborn-Lippstadt in Richtung Rhodos gestartet. Von dort ging es nach Bremen, wo für 15.15 Uhr der Rückflug nach Rhodos geplant war. In der Hansestadt wurde der Schaden bemerkt.

Ein in Paderborn-Lippstadt stationiertes Ersatzflugzeug war anderweitig im Einsatz. Das hohe Flugaufkommen in der Ferienzeit und am Wochenende hätten auch das Chartern einer Maschine unmöglich gemacht. „Wir können uns nur aufrichtig bei unseren Fluggästen entschuldigen“, so Limbach, „für die Betroffenen ist die Verspätung natürlich ein unhaltbarer Zustand.“ Man werde nach den gesetzlichen Vorgaben Entschädigungen zahlen. „Und das unbürokratisch.“

Small Planet Airlines wegen Flugverspätungen in der Kritik

Im Frühjahr war Small Planet Airlines durch Flugverspätungen – auch Paderborn-Lippstadt betreffend – negativ aufgefallen. „Die Krise war eigentlich überwunden“, so Limbach, „unsere Optimierungen hatten gegriffen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (2) Kommentar schreiben