Unfall

Frau stirbt bei Unfall auf A44 - Fahrer durch Navi abgelenkt

Bei einem Unfall auf der A44 ist eine Frau ums Leben gekommen. (Symbolbild)

Bei einem Unfall auf der A44 ist eine Frau ums Leben gekommen. (Symbolbild)

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Anröchte.  Eine 50-jährige Frau ist nach einem schweren Unfall auf der A44 ums Leben gekommen. Der Unfallfahrer war laut Polizei durch sein Navi abgelenkt.

Eine Frau ist nach einem Zusammenstoß zweier Autos auf der Autobahn 44 bei Anröchte (Kreis Soest) gestorben. Ein 41-Jahre alter Mann sei am Samstagabend mit seinem Wagen dem Fahrzeug der 50-Jährigen aufgefahren, teilte die Polizei mit. Ablenkung sei sehr wahrscheinliche Ursache des tödlichen Verkehrsunfalles.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei befuhr der 41-Jährige die Autobahn 44 mit seinem Audi in Richtung Kassel. Er benutzte laut den Beamten zwar den rechten Fahrstreifen, war jedoch nach eigenen Angaben mit sehr hoher Geschwindigkeit unterwegs. Bei seiner späteren Befragung gab der Fahrer an, er habe bei einer Geschwindigkeit von rund 160 km/h sein Navigationsgerät bedient und kurzfristig nicht auf die Fahrbahn geschaut. So entging ihm, dass auf dem rechten Fahrstreifen unmittelbar vor ihm eine 50 Jahre alte Frau aus Salzkotten mit ihrem PKW Ford fuhr, dieses jedoch in deutlich geringerer Geschwindigkeit.

Auto schleudert gegen die Seitenschutzplanke

Abgelenkt vom Verkehrsgeschehen fuhr der 41-Jährige laut den Beamten auf den Ford der Frau nahezu ungebremst auf. Der Wagen schleuderte gegen die Seitenschutzplanke, kippte zur Seite, wieder zurück und blieb erheblich beschädigt auf dem Seitenstreifen liegen. Die 50-Jährige erlitt dabei schwerste Verletzungen. Da sie im Fahrzeugwrack eingeklemmt war, brachte die Feuerwehr schweres Gerät zum Einsatz, um sie zu befreien. L Die Frau wurde zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik gebracht. Dort starb sie später an ihren Verletzungen..

Der Audi des 41-jährigen Mannes wurde total beschädigt, der Fahrer selbst blieb unverletzt. Die Polizei sperrte die Richtungsfahrbahn Kassel für die Dauer der Unfallaufnahme, den PKW des Unfallverursachers stellten die Beamten für die weiteren Ermittlungen sicher. Der Sachschaden beträgt rund 30.000 Euro.

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