Vorwurf

Hamms OB nach Türkei-Reise unter Druck

Thomas Hunsteger-Petermann (CDU), Oberbürgermeister von Hamm und Vorsitzender des Städtetags NRW, muss sich gegen den Vorwurf, in der Türkei Wahlkampfhilfe für die Erdogan-Partei AKP geleistet zu haben, wehren.

Thomas Hunsteger-Petermann (CDU), Oberbürgermeister von Hamm und Vorsitzender des Städtetags NRW, muss sich gegen den Vorwurf, in der Türkei Wahlkampfhilfe für die Erdogan-Partei AKP geleistet zu haben, wehren.

Foto: Friso Gentsch

Hamm/Hagen.   Thomas Hunsteger-Petermann (CDU), OB von Hamm und Vorsitzende des NRW-Städtetags, soll Wahlkampfhilfe für die Erdogan-Partei AKP gemacht habe.

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Eine Reise in die Türkei bringt den Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) unter Druck. Türkische Medien berichten, der CDU-Politiker, der auch Vorsitzender des Städtetags NRW ist, habe in Istanbul bei einer öffentlichen Veranstaltung Wahlkampfhilfe für die Regierungspartei AKP des umstrittenen türkischen Präsidenten Erdogan gemacht. Hunsteger-Petermann bestreitet auf unsere Nachfrage diesen Vorwurf: Er habe lediglich die Verdienste eines örtlichen AKP-Politikers gewürdigt, erklärte der OB. Er räumte allerdings ein, die Wirkung seines Auftritts „vor der Kommunalwahl in der Türkei unterschätzt zu haben“. Die SPD Hamm, mit der die CDU im Stadtrat zusammenarbeitet, fordert von Hunsteger-Petermann eine klare Distanzierung von seinem Verhalten und will eine Sondersitzung des Koalitionsausschusses.

Eine Stellungnahme des NRW-Städtetags war zunächst nicht zu bekommen.

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