Polizeikontrolle

Handy am Steuer wird bekifftem Busfahrer zum Verhängnis

Für einen 44-jährigen Linienbusfahrer aus Siegen nahm eine Polizeikontrolle wegen Telefonierens am Steuer ein böses Ende.

Für einen 44-jährigen Linienbusfahrer aus Siegen nahm eine Polizeikontrolle wegen Telefonierens am Steuer ein böses Ende.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Siegen.  Weil er während der Fahrt das Handy am Ohr hatte, fiel ein Busfahrer der Polizei auf. Doch für den 44-Jährigen sollte es noch schlimmer kommen.

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Weil er während der Fahrt mit seinem Handy telefonierte, war am Donnerstagnachmittag ein 44-jähriger Linienbusfahrer einer Zivilstreife in Siegen aufgefallen. Die Polizeibeamten hielten daraufhin den Bus an, in dem sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste befanden.

Beim Betreten des Busses offenbarte sich den Zivilpolizisten jedoch schnell, dass es sich beim Telefonieren am Steuer womöglich nicht um die einzige Ordnungswidrigkeit des Busfahrers handeln könnte: Bei ihrer Kontrolle nahmen sie im Fahrzeug einen typischen Marihuana-Geruch wahr.

Fahrer gibt zu, im Bus gekifft zu haben

Auf Nachfrage gab der 44-Jährige schließlich zu, dass er kurz zuvor im Bus Marihuana konsumiert hatte. Die Beamten stellten bei dem Busfahrer daraufhin noch mehr von der Droge sicher. Ihm wurde Blut entnommen. Der Führerschein des Busfahrers wurde nicht sichergestellt, ihm wurde lediglich die Weiterfahrt untersagt. Den abgestellten Bus holte ein anderer Busfahrer ab.

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