Warnstreik

Kitas und Heime der Awo sind von Warnstreik betroffen

Angestellte der Arbeiterwohlfahrt im Warnstreik.

Angestellte der Arbeiterwohlfahrt im Warnstreik.

Foto: Christophe Gateau

Düsseldorf.   Erneut wollen Awo-Beschäftigte am Montag in den Warnstreik treten. Betroffen sein können Kitas, Seniorenheime und Ganztagsbetreuung an Schulen.

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In Einrichtungen der Arbeiterwohlfahrt von der Kita bis zum Seniorenzentrum treten Awo-Beschäftigte am Montag in den Warnstreik. Auch die Ganztagsbetreuung in der Schule fällt aus oder soll eingeschränkt werden.

Vor der vierten Tarifrunde geht die Gewerkschaft Verdi von einer hohen Beteiligung aus. «Man muss landesweit mit geschlossenen Türen von Awo-Einrichtungen rechnen», sagte Verhandlungsführer Wolfgang Cremer. Verdi ruft zu einem Demonstrationszug und einer Kundgebung in Essen auf. Am Dienstag soll es in kleinerem Umfang weitergehen.

Bereits Ende Januar hatten sich Verdi zufolge knapp 2500 Beschäftigte an Warnstreiks beteiligt. Die Gewerkschaft fordert zehn Prozent mehr Lohn. Die Awo beschäftigt nach eigenen Angaben in Nordrhein-Westfalen 65 000 Menschen in rund 3000 Einrichtungen. Die Arbeitgeber hatten in der ersten Runde insgesamt sieben Prozent bei einer Laufzeit von 30 Monaten angeboten. Anfang März wird wieder verhandelt. (dpa)

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