Kommentar

Kontra Verbote: Lösungen statt Verbote

Daniel Berg.

Daniel Berg.

Wir haben gelernt, mit dem Virus zu leben. Wir bleiben zu Hause, tragen unterwegs Masken, halten Abstand, begrüßen liebe und sogar geliebte Menschen mit dem geknickten Ellbogen oder einem ausgestreckten Bein. Viele Menschen machen das so.

All jenen nun noch weitere Einschränkungen per Gesetz zu verordnen und sie womöglich sogar noch zu nötigen, ihre Kontakte auf nur noch einen anderen Hausstand zu beschränken, ist unverhältnismäßig.

Nicht falsch verstehen: Die Richtung vorzugeben ist gut, denn es hat sich gezeigt, dass der gesunde Menschenverstand weniger weit verbreitet ist als man hoffen würde. Aber die Richtung ist verkehrt. Ohne Verbote, dafür aber mit klugen Lösungen ließen sich Infektionsmöglichkeiten minimieren. Nur ein Beispiel: Trotz mehrmonatiger Vorbereitungszeit sind die Schulbusse in vielen Kommunen noch immer voll bis unters Dach. Das ist der eigentliche Irrsinn.

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