PR-Kampagne

Neue Fotos sollen authentisches Bild der Region stärken

Wanderer geniessen den Sonnenuntergang über dem Hennetal bei Schmallenberg- Oberhenneborn.

Foto: Klaus-Peter Kappest

Wanderer geniessen den Sonnenuntergang über dem Hennetal bei Schmallenberg- Oberhenneborn. Foto: Klaus-Peter Kappest

Olpe.   Sauerland-Tourismus, Südwestfalen Agentur und Touristikverband Siegerland-Wittgenstein starten Fotoprojekt. Image: Stark, schön und authentisch

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Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie es der Region gelingen soll, sich mit Bildern in den Köpfen der Betrachter einzunisten. Für immer und ewig.

Frische Fotos sollen zeigen, wie sie ist: stark, schön, authentisch. So das Ziel. Urheber des neuen Bildstils sind der Sauerland-Tourismus, der Touristikverband Siegerland-Wittgenstein und die Südwestfalen Agentur. Gemeinsam drücken in Zukunft alle auf den Auslöser.

Land und Leute, Wirtschaft, Kultur und Natur sollen positiv wahrgenommen werden

Wofür? Für ein Profil, das die positive Wahrnehmung von Land und Leuten, Wirtschaft, Kultur und Natur fördert.

Viele Worte für die Botschaft, dass Bilder Informationen eingängiger transportieren. Hirnforscher wissen das. Warum das so ist? Weil Fotos auf den ersten Blick Gefühle oder einen Aha-Effekt auslösen, weil es für sie ein Leichtes ist, den Betrachter für sich zu gewinnen. Der geschriebene Text ist der visuellen Mission maßlos unterlegen.

Authentizität ist der entscheidende Faktor

Also endet die Geschichte hier, und die Bildbetrachtung beginnt? Nein. Es gibt Erklärungsbedarf. Warum das alles? „Tourismus und Wirtschaft leben von starken Bildern und den darin verkörperten Inhalten“, sagt Marie Ting, Prokuristin und Leiterin des Regionalmarketings der Südwestfalen Agentur. „Der Bildstil fußt auf den Attributen, die zur Region passen.“

Also keine übertrieben inszenierten Situationen, keine eingekauften Models, keine falschen Versprechen, selbst das Wetter sollte auf seine Art mitspielen. Marie Ting: „Es muss nicht immer der blaue Himmel sein. Es darf auch ruhig mal verhangen sein.“

Fotos sollen Bilder im Kopf erzeugen

Alle Beteiligten wissen, wer das Erwartbare mit seinen Aufnahmen erzählt, wer austauschbare Motive wählt, wer wie im Katalog Szenen arrangiert, der erzielt keine Tiefenwirkung, der verschenkt nachhaltige Wirkung.

„Es sollen Bilder im Kopf entstehen, die für einen attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum sprechen“, unterstreicht Thomas Weber, Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus. Und Monika Dombrowsky, Geschäftsführerin des Touristikverbandes Siegerland-Wittgenstein, ergänzt: „Angesichts der großen Konkurrenz unter den Regionen wollen wir uns präsenter und sichtbarer machen.“

Bilder unterscheiden sich stark von früheren PR-Aufnahmen

Wer historische Bilder betrachtet, von der technischen Qualität einmal abgesehen, versteht, was mit diesem Projekt gemeint ist. Menschen verstecken sich im Hintergrund, gerne ist viel Straße zu sehen, oder die Gruppe steht in Reih und Glied. Detailaufnahmen von Produkten aus Betrieben oder Nahaufnahmen sind noch bis vor kurzem eine Seltenheit.

Drei Kriterien sollen der Nachhaltigkeit der Bilder auf die Beine helfen. Die Rede ist von sogenannten Hach-, Wow- und Typen-Bildern. Das klingt komisch, hat aber System. Die Erklärung wird geliefert.

Produkte aus der Region in Nahaufnahme

„Hach“ dort wäre ich gerne, steht für Träume und weckt Sehnsüchte, so wie oben auf dieser Seite. „Wow“ will zum Staunen bringen. Sei es eine Panorama-Aufnahme der Landschaft oder eine Nahaufnahme mit einem Produkt aus einem Unternehmen. Und in der Kategorie „Typen“ sollen Poträts den Eindruck vermitteln, wie sympathisch, unverstellt und echt die Menschen hier sind.

Wem das zu theoretisch ist, dem sei die neu angelegte Internet-Seite empfohlen. Aktuell warten 59 Bilder darauf. Hier hört die Geschichte noch lange nicht auf.

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