Polizei

Polizei grenzenlos: Holländerinnen in Meschede auf Streife

Die beiden niederländischen Praktikantinnen mit Polizeidirektor Klaus Bunse (links) und dem Leiter der Polizeiwache Meschede, Hubert Sapp.

Foto: Polizei

Die beiden niederländischen Praktikantinnen mit Polizeidirektor Klaus Bunse (links) und dem Leiter der Polizeiwache Meschede, Hubert Sapp. Foto: Polizei

Meschede.   Zwei junge Niederländerinnen verstärken in den kommenden Wochen die Mescheder Polizei. Zum ersten Mal gibt es hier ausländische Praktikanten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zwei junge Frauen aus Holland gehen bis zum 2. Februar in Meschede auf Streife. Die beiden 18-Jährigen sind niederländische Polizeianwärterinnen. Im Rahmen der Ausbildung haben sie sich entschlossen, ein Praktikum im Sauerland zu absolvieren.

Unterwegs mit dem Bezirksbeamten

In den nächsten Wochen werden sie die Polizei im täglichen Dienst begleiten. „Sie gehen mit dem Bezirksbeamten, fahren mit im Streifendienst und lernen auch die Wache kennen“, berichtet Polizei-Pressesprecher Holger Glaremin. Die beiden jungen Frauen absolvieren in den Niederlanden eine Schulausbildung, die auf die Polizeiausbildung vorbereitet. Ihr Status sei daher eher mit dem eines Schülerpraktikanten als mit dem eines Polizeischülers vergleichbar, erläutert er.

Wie diese dürfen sie nicht ins Geschehen eingreifen und tragen auch noch keine Waffe. Der Kontakt sei über die Kreispolizeibehörde in Olpe zustande gekommen, wo die Kooperation mit dem holländischen Nachbarn schon länger besteht. Für Meschede sei das schon etwas Außergewöhnliches, weiß Glaremin. „Wir hatten hier bisher noch nie ausländische Praktikanten.“

Unterkunft in Ferienwohnung

Die jungen Frauen haben für den Dienst in Meschede ihre Heimat auf der Insel Texel beziehungsweise in der Provinz Friesland gegen eine Ferienwohnung in Meschede eingetauscht. Meschede wird auch die Stadt sein, in der sie „auf Streife gehen“ und den Bezirksdienst begleiten.

Das neue Einsatzgebiet ist für die beiden Anwärterinnen nicht gänzlich unbekannt. Beide kennen bereits die Skipisten in den Höhenlagen des Sauerlandes. Deshalb ist auch eine Stippvisite in Winterberg vorgesehen.

„Obwohl sie der deutschen Sprache mächtig sind, können sie sich dort garantiert auch in ihrer Muttersprache unterhalten“, vermutet Glaremin. Begrüßt wurden sie von Polizeidirektor Klaus Bunse und dem Leiter der Mescheder Polizeiwache Hubert Sapp.

Folgen Sie der WP Meschede auf Facebook!

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik