Iserlohn Roosters

Beste Saisonleistung: glatter Dreier für Iserlohn Roosters!

Die Fans der Iserlohn Roosters sind nach dem 3:1-Heimsieg zufrieden – und das Maskottchen ICEY sowieso.

Die Fans der Iserlohn Roosters sind nach dem 3:1-Heimsieg zufrieden – und das Maskottchen ICEY sowieso.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Iserlohn.  Der Knoten ist geplatzt! Und wie: Zuhause gelingt den Iserlohn Roosters nach einer super Leistung gegen Berlin der erste Drei-Punkte-Sieg.

Das Warten auf den ersehnten, ersten glatten Dreier in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist vorbei für die Iserlohn Roosters. Mit 3:1 (1:1, 0:0, 2:0) besiegten die Sauerländer am Mittwochabend die Eisbären Berlin – und zeigten dabei auch ihre bisher beste Saisonleistung. „Das sehe ich auch so. Wir haben zum ersten Mal die vollen 60 Minuten durchgespielt, haben die Scheibe sehr viel bewegt und sind sehr schnell aufs Tor gerollt. Das war ein super Spiel von uns“, fasste Marko Friedrich die Partie gegenüber Magenta Sport zusammen.

Tatsächlich hatte man zu keiner Sekunde das Gefühl, als würden sich vor knapp 4000 Zuschauern am Seilersee zwei Kellerkinder der noch jungen DEL-Saison gegenüberstehen. Über die volle Spielzeit gesehen war es ein intensiver Kampf auf Augenhöhe, der lange in beide Richtungen hätte kippen können – ein Pluspunkt neben dem starken Goalie Anthony Peters war für das Team von Jason O’Leary dabei aber, dass die Roosters disziplinierter agierten. 14 Strafminuten sammelten die Gäste aus der Hauptstadt, nur sechs waren es bei den Hausherren.

Roosters: Samanski sichert sich wenigstens den Puck
Roosters- Samanski sichert sich wenigstens den Puck

Und da die in der Entwicklung befindliche Mannschaft des IEC auch beim Überzahlspiel deutliche Fortschritte macht, sprang im Powerplay wieder etwas Zählbares heraus: Mike Halmo hatte die Kelle in den Distanzschuss von Ryan O’Connor gehalten, der frühere Roosters-Keeper Sebastian Dahm war geschlagen (6.). Friedrich hatte eine Riesenchance zum 2:0, aber Berlin markierte durch den erst 17-jährigen Lukas Reichel den Ausgleich (18.). Am Ende des ersten Drittels hätte es auch schon 3:3 stehen können – und es war fast absurd, dass es nach 40 Minuten noch beim 1:1 geblieben war.

Ein Fehler der Eisbären-Hintermannschaft brachte die Roosters schließlich auf die Siegerstraße. Nach einem Fehlpass sagte Mike Hoeffel danke (48.), 14 Sekunden vor der Schlusssirene machte der 30 Jahre alte Deutsche-Amerikaner mit seinem Schuss ins verwaiste Gäste-Tor auch alles klar. Die Iserlohn Roosters hatten sich für einen extrem leidenschaftlichen Auftritt belohnt, die Reise zu den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg (Freitag, 19.30 Uhr) können die Westfalen selbstbewusst antreten.

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