Eishockey

Darum sehen die Iserlohn Roosters Ex-Trainer Bartman wieder

Er steht bald in Augsburg auf dem Eis: Jamie Bartman (re.).

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Foto: Falk Blesken

Iserlohn.   Schneller als vielleicht von vielen erwartet werden die Iserlohn Roosters ihren Ex-Trainer Jamie Bartman in der DEL wiedersehen.

Als Jamie Bartman sich nach der vergangenen, kräftezehrenden Saison von den Iserlohn Roosters verabschiedete, sagte er: „Man sieht sich garantiert wieder. So groß ist die Eishockey-Welt nicht.“ Das Wiedersehen wird schneller als vielleicht von dem einen oder anderen erwartet erfolgen: Bartman, jahrelanger Co-Trainer der Roosters und nach dem Aus von Rob Daum in der vergangenen Saison deren Headcoach, bleibt der Deutschen Eishockey Liga treu.

Daher kennen sich Bartman und Tuomie

Die Augsburger Panther stellten den 56-jährigen Deutsch-Kanadier jetzt als neuen „Co“ ihres Cheftrainers Tray Tuomie vor. Tuomie und Jamie Bartman kennen sich seit vielen Jahren persönlich. Für den ERV Schweinfurt und den REV Bremerhaven gingen die beiden in den 90er und 2000er-Jahren gemeinsam aufs Eis, ehe sie nach ihren Karriereenden ihre Trainerlaufbahnen starteten.

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„Ich musste nicht lange überlegen, als Tray mich kontaktiert hat“, wird Bartman in der Pressemitteilung der Panther zitiert. Und: „Wir pflegen seit unseren gemeinsamen Jahren einen guten Kontakt und haben sehr ähnliche Auffassungen von Eishockey. Zudem ist Augsburg eine Organisation, die sich in den vergangenen Jahren toll entwickelt hat. Ich freue mich, dass ich ab August meinen Teil zum Erfolg der Panther beitragen kann“, erklärte der neue Assistant-Coach.

Das sagt Roosters-Boss Brück

„Jamie Bartman ist meine Wunschbesetzung zur Verstärkung unseres Trainerteams gewesen. Auch die Tatsache, dass Jamie schon elf Jahre in der DEL arbeitet und unsere Liga somit bestens kennt, hat klar für ihn gesprochen“, ergänzte Tuomie.

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In Iserlohn wunderte sich Wolfgang Brück, Geschäftsführender Gesellschafter der Roosters, nicht, dass Bartman nach seinem Vertragsende in Iserlohn so schnell wieder einen Job in der DEL fand. „Jamie hat ihr über die ganzen Jahre gesehen wirklich gute Arbeit geleistet. Es freut mich sehr, dass er jetzt einen Job gefunden hat, der auch nicht mehr so weit von seiner Familie entfernt ist.“ Bartman kam im Dezember 2013 an den Seilersee und pendelte so oft es ging zu seiner Familie, die in der Nähe von Kempten im Allgäu lebt.

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