Skeleton

Lölling rast mit Verletzung auf Rang sechs

Alexander Gassner vom BSC Winterberg beim Skeleton-Weltcup in St. Moritz in Aktion.

Alexander Gassner vom BSC Winterberg beim Skeleton-Weltcup in St. Moritz in Aktion.

Foto: DPA

St. Moritz/Winterberg.   Weltmeisterin aus dem Siegerland schont sich für Olympia. Gassner schrammt beim Weltcup in St. Moritz haarscharf am Podest vorbei.

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Der Blick auf die Anzeigetafel ließ keine Zweifel zu: Platz sechs – dort sortierte sich Jacqueline Lölling beim Weltcup in St. Moritz im Endklassement ein. Die amtierende Skeleton-Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Führende, die für die in Olsberg-Wiemeringhausen beheimatete RSG Hochsauerland startet, musste sich in der Schweiz mit ihrem zweitschwächsten Saisonergebnis begnügen.

Allerdings war die 22-jährige Siegerländerin aus zwei Gründen weit davon entfernt, Trübsal zu blasen. „Mein Ziel war es, unter die Top Sechs zu fahren und mich im Vergleich zur vergangenen Saison zu verbessern“, sagte Lölling. Platz acht erreichte sie damals. Außerdem verriet sie: „Ich hatte eine leichte Zerrung im Oberschenkel und bin etwas verhaltener gelaufen, um schmerzfrei zu bleiben.“

Nach dem Sieg der Österreicherin Janine Flock vor Löllings Teamkollegin Tina Hermann (+0,42 Sekunden) und der Kanadierin Elisabeth Vathje (+0,45) freute sich „Jacka“ zum einen über ihren sechsten Platz (+0,67) und zum anderen fast noch mehr über Rang fünf von Anna Fernstädt (+0,51). Die 21-Jährige aus Berchtesgaden löste damit endgültig ihr Ticket zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang/Südkorea (9. bis 25. Februar).

Gassner verpasst Podest hauchdünn

„Der Oberschenkel hat gehalten und es gibt ja noch andere, wichtigere Wettkämpfe in dieser Saison“, sagte Lölling nach ihrem sechsten Platz und meinte damit das Rennen um olympisches Gold. Vor Olympia steht am kommenden Wochenende das Weltcupfinale am Königssee auf dem Programm. Lölling reicht ein zehnter Platz, um den Sieg im Gesamtweltcup zu wiederholen.

Nur um fünf hundertstel Sekunden rauschte hingegen Alexander Gassner bei den Herren in St. Moritz am Podest vorbei. „Es war ein super Rennen“, sagte der 28-Jährige vom BSC Winterberg nach seinem besten Saisonergebnis. Sungbin Yun (Südkorea) gewann vor Axel Jungk (+0,87 Sekunden) und Martins Dukurs (+1,10).

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