Wirtschaftsgespräch

Balve Optimum: Paul Ziemiak springt für Bosbach ein

Balve Optimum: Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen begrüßte (von links) Ralf Geruschkat, Paul Ziemiak und Stephan Holthoff-Pförtner beim traditionellen Wirtschaftsgespräch im Rahmen des Balver Optimum.

Balve Optimum: Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen begrüßte (von links) Ralf Geruschkat, Paul Ziemiak und Stephan Holthoff-Pförtner beim traditionellen Wirtschaftsgespräch im Rahmen des Balver Optimum.

Foto: Ralf Rottmann

Beim Wirtschaftsgespräch beim Balve Optimum musste CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak kurzfristig für den erkrankten Wolfgang Bosbach einspringen.

Balve. Eigentlich wollte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak das Wirtschaftsgespräch im Rahmen des Balver Optimum am späten Freitag Vormittag ganz entspannt von den Gäste-Plätzen aus verfolgen. Doch kurzfristig musste der Sauerländer auf dem Podium für den erkrankten ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach einspringen.

Auf den meinungsstarken CDU-Politiker hatte sich Stephan Holthoff-Pförtner, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, gefreut: „Das wird kurzweilig.“ Aber auch ohne Bosbach wurde den Zuhörern aus dem Wirtschaftsleben im Schloss Wocklum eine interessante Diskussion geboten.

Diskussion über Europawahl

Wenige Wochen nach der Europawahl hatten die Organisatoren des traditionellen Wirtschaftsgesprächs – moderiert von Ralf Geruschkat, Hauptgeschäftsführer der SIHK Hagen – ein hochaktuelles Thema parat: „Vereintes Europa! Funktioniert es oder treffen Traum und Wirklichkeit immer noch aufeinander?“ Die Wirklichkeit bei der Europawahl, so CDU-Generalsekretär Ziemiak selbstkritisch: „Es ist uns nicht gelungen, EU-Themen emotional herüberzubringen.“

Bei der Wahlentscheidung in Deutschland hätten in erster Linie nationale Themen eine Rolle gespielt. NRW-Minister Holthoff-Pförtner sah die Entscheidung zu einem solchen Wahlkampf in der Sorge auf eine extrem niedrige Wahlbeteiligung begründet. „Davon hätten Europa-Kritiker überdurchschnittlich profitiert.“

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