Kommentar

Gibt es in Zukunft Englisch 4.0?

Volontärin Ramona Richter.

Volontärin Ramona Richter.

Foto: Brendel

In der heutigen Zeit, in der auf der ganzen Welt von Digitalisierung und dem internationalen Wirtschaftsmarkt die Rede ist, ist ein Leben ohne Englischkenntnisse kaum noch möglich.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Was für Politiker und Vertreter der Wirtschaft alltäglich ist, stellt den ein oder anderen Bürger vor eine große Herausforderung – gerade die älteren Menschen.

Im Internet begegnen uns immer mehr englischsprachige Nachrichten, Erklärungen oder im Online-Shop sogar die Produktbeschreibungen, da die Artikel schneller und günstiger auf ausländischen Plattformen zu bestellen sind, als über deutsche Seiten. Übersetzungshilfen, die angeboten werden, sind dabei nicht immer hilfreich. Von grammatischen Fehlern mal ganz abgesehen.

Gerade deshalb sind Programme wie Erasmus+, bei denen Schüler und Studenten die Chance auf einen Auslandsaufenthalt haben, so wichtig. Im Gegensatz zum Unterricht, bei denen sie notfalls ins Deutsche wechseln können, sind sie im Ausland auf eine gemeinsame Sprache angewiesen. „Learning by doing“ ist hier die Devise. Egal ob im Internet, in den sozialen Netzwerken, bei Computerspielen oder in der Realität. Eine gemeinsame Sprache, die weltweit verstanden wird, öffnet uns Türen im Jetzt und für die Zukunft und das nicht nur für die berufliche Laufbahn.

Und dennoch glaube ich, dass es trotz hoher Stellung des Englischen innerhalb unseres Bildungssystems noch einige Zeit dauern wird, bis eben diese zentrale Stellung auch im privaten Bereich ankommen wird. Vielleicht gerade deshalb, weil das World Wide Web nicht nur englischsprachige Plattformen am laufenden Band bietet, sondern gleichzeitig eine Vielzahl an Übersetzungen. Lexikon to go eben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben