Hagen: Integration wird oft auf der Strukturebene diskutiert

Hagen.  Penelope Bögemann sagt, dass in der Integration oft aneinander vorbei geredet wird. Dabei geht es um die Gefühlsebene und die Gefühlsebene.

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„Wir reden bei der Integration oft aneinander vorbei“, sagt Penelope Bögemann, „die Mehrheitsgesellschaft diskutiert Integration auf der Strukturebene. Das sind Betreuungsbüros, Integrationsnetzwerke oder kommunale Angebote, die helfen sollen, sich als Fremder in Hagen zurechtzufinden. Aber die Migranten diskutieren Integration auf der Gefühls- und Beziehungsebene. Deshalb mögen viele Ansätze zwar strukturell richtig sein, aber gefühlt sind sie falsch.“ In der Tat gibt es in Hagen ein großes Netzwerk an Büros und Stellen, die sich um Migranten, Zugewanderte und Flüchtlinge kümmern.

Letzter Schritt: Loyalität

„Bis heute ist uns die Politik eine Definition des Begriffes ‚Integration‘ schuldig geblieben. Darüber hinaus geht man von falschen Voraussetzungen aus. Das Erlernen der Sprache, die Auseinandersetzung mit der Kultur des Aufnahmelandes und die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft sind die ersten Schritte zur Integration“, sagt Bögemann.

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