Drei-Fragen-Interview

„Mein Berufsziel Schauspieler stand schon früh fest“

Foto: Gerber

Herdecke.  Ronny Tomiska ist Schauspieler am Ensemble Krefeld/Mönchengladbach. Mit der Schauspielerei hat er bereits zu Schulzeiten begonnen.

Als Schauspieler Ronny Tomiska erfuhr, dass Valerie Eickhoff ein Engagement in Krefeld/Mönchengladbach erhielt, hieß der 38-Jährige sie willkommen: „So sind wir an diesem Theater schon zwei aus Her­decke.“ Er ist dort seit 2007 aktiv.

1 Wann ging es mit der Schauspielerei los?

In der Theater-AG am Friedrich-Harkort-Gymnasium ab Klasse fünf, vorher habe ich schon in ein Poesiealbum als Berufswunsch Schauspieler geschrieben. Weiter ging es im Zirkus Quamboni und an der Würfel-Bühne in Hagen sowie der Jugendbühne am Schauspielhaus Bochum. Nach dem Abi habe ich fünf Mal vorgesprochen, von 1200 Bewerbern war ich einer der zehn Auserwählten in Rostock an der Musik-Theater-Hochschule.

2 Wie ging es dann an den Niederrhein?

Zum Ende der vier Jahre in Rostock überlappte sich ein Engagement am Berliner Ensemble, da bekam ich meine erste Festanstellung. Dort sind große Rollen aber für „Stars“ vorgesehen. Da ich ohnehin zurück nach Nordrhein-Westfalen wollte, passte es in Krefeld/Mönchengladbach auch beruflich. Rollen wie jene als Mozart im Stück Amadeus oder Struwwelpeter machten viel Spaß.

3 Bleibt einem Schauspieler noch Zeit für andere Aktivitäten?

Ich freue mich auf meine Lesungen und trete bei Gelegenheit mit meinem Herdecker Schulfreund Martin Goebel als Jonglage-Duo Artistico auf. Dazu bin ich als Moderator etwa an der Oper Bonn für Kinderkonzerte aktiv. Da ich kürzlich Vater geworden bin, sehen meine Lebenspartnerin, die sich als Orchester-Geigerin ebenfalls am Theater Krefeld/Mönchengladbach wohl fühlt, und ich unsere Zukunft erst mal hier am Niederrhein. Das Ensemble dort ist wie eine große Familie.

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