Drei-Fragen-Interview

Nach der Schule eine Lehre in der Industrie anstreben

Foto: Held

Wetter.  Drei Fragen an den Leiter der Instandhaltung, Dominik Melten. Dabei empfiehlt er jedem eine Lehre in der Industrie, denn: Kein Tag ist gleich.

1 Was würden Sie Jugendlichen heute empfehlen, die im kommenden Jahr ihre Schule abschließen?

Ich würde jedem eine Lehre in der Industrie empfehlen. Heute gehen viel zu viele junge Leute studieren, die nicht dafür geeignet sind. Das ist nicht gut für die Menschen, aber auch nicht gut für die Wirtschaft. Das sind meiner Meinung nach verschwendete Ressourcen. Ich bin sehr froh, dass ich zwei Azubis habe, die gut drauf sind. Und in die Industrie empfehle ich deshalb, weil es hier keinen Stillstand gibt. Hier bleibt man immer auf dem Laufenden. Wichtig ist allerdings auch, dass man gerecht bezahlt wird und das ist in der Industrie meist der Fall. Außerdem würde ich mir wünschen, dass auch die Mädchen den Mut haben, sich um solche Stellen zu bewerben. Das ist längst kein reiner Männerjob mehr.

2 Hätten Sie sich damals vorgestellt, dass Sie heute als Leiter der Instandhaltung hier arbeiten?

Nein, überhaupt nicht. Ich war nie der Schulgänger, deshalb hätte ich persönlich nie gedacht, dass ich die Weiterbildung zum Meister mache , aber letztlich habe ich es 2016 geschafft. Ich wollte halt nicht mehr, dass mir die Leute auf dem Kopf herumtanzen.

3 Wo sehen Sie sich selbst in einigen Jahren?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht mache ich ja noch meinen technischen Betriebswirt. Eigentlich möchte ich gerne hier im Unternehmen bleiben. Die Arbeit macht mir Spaß, die Mitarbeiter und Kollegen sind klasse. Außerdem gibt es hier immer wieder neue Herausforderungen. Kein Tag ist so wie der andere.

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