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Trödelmärkte in NRW: Hier finden Flohmärkte statt

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Trödelmärkte locken nach NRW: An vielen Orten finden Flohmärkte statt.

Trödelmärkte locken nach NRW: An vielen Orten finden Flohmärkte statt.

Foto: Ralf Rottmann/ Funke Foto Services

An Rhein und Ruhr.   Es finden wieder Trödelmärkte in NRW - nach monatelanger Corona-Pause. An diesen Orten können Besucher auf Schnäppchenjagd gehen.

Auf Flohmärkten in NRW lässt es sich bestens trödeln. Über viele Monate hinweg durften Märkte allerdings nicht öffnen. Der Grund: die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nach der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung des Landes NRW dürfen Flohmärkte stattfinden, sofern die Inzidenz in einem Landkreis oder einer Stadt stabil unter 50 liegt, sprich: Der Ort darf sich maximal in Inzidenzstufe 2 befinden.

Liegt die Inzidenz stabil unter 35 (Inzidenzstufe 1), entfällt zudem ab dem 27. August die Erfordernis von Negativtestnachweisen. In der Inzidenzstufe 0 gibt es keine Beschränkungen mehr. In diesen Städten haben Trödelmärkte schon jetzt wieder geöffnet.

Trödelmarkt in Duisburg: Ein Markt hat schon geöffnet

Beliebte Flohmärkte in Duisburg sind der Ruhrorter Hafentrödel, der Altmarkt-Trödel in Hamborn und der Trödelmarkt im Sportpark Duisburg. Sie alle werden von der Stadttochter Duisburg Kontor betreut. Gegenüber unserer Redaktion teilte Duisburg Kontor mit, dass sich Trödelmarkt-Veranstaltungen in Planungen befänden.

Der Mittwochsmarkt findet wie gewohnt im Sportpark Duisburg statt - und das seit Mittwoch, 28. Juli.

Am 29. August 2021 sowie am 24. Oktober 2021 könne auch wieder in der Hamborner Altstadt getrödelt werden, heißt es von Duisburg Kontor. An beiden Sonntagen öffnet der Markt zwischen 11 Uhr und 18 Uhr.

Der Rheinpark-Trödel feierte ebenfalls vor Kurzem Premiere. Allerdings standen nur 16 Buden auf dem Areal. Weitere Termine: 4. und 5. September sowie 9. und 10. Oktober.

Der Hafentrödel steigt am 14. und 15. August, 18. und 19. September sowie am 16. und 17. Oktober.

Trödelmarkt in Gelsenkirchen: An der Trabrennbahn wird gefeilscht

Bereits seit Mitte Juni hat der Trödel an der Gelsenkirchener Trabrennbahn in der Feldmark geöffnet. Rund 800 Besucherinnen und Besucher waren dem Veranstalter zufolge am ersten Tag vor Ort.

Auch der große Flohmarkt an der Gelsenkirchener Veltins-Arena hat zweimal die Woche auf. Samstags und dienstags können Interessierte über das Gelände schlendern - solange sich Gelsenkirchen in Inzidenzstufe eins oder zwei befindet. Die Besucherinnen und Besucher müssen Masken tragen, teilt der Veranstalter mit.

Wenn der FC Schalke 04 samstags ein Zweitliga-Heimspiel hat, findet der Markt nicht statt.

Trödelmarkt in Herne: Kein Trödel im Revierpark

Beliebt ist auch der Trödelmarkt im Herner Revierpark Gysenberg, den es bereits seit 1972 gibt. Bis zu 130 Aussteller besetzen normalerweise die Park-Promenade. Allerdings wird es in diesem Jahr dort keinen Flohmarkt geben.

Der Essener Veranstalter Expo-Concept sagte auf Anfrage der Herner WAZ-Redaktion: „Da es sich um einen öffentlichen Park handelt und eine Absperrung leider nicht möglich ist, können wir auf Grund der Coronaverordnung, die nur eine Person pro sieben Quadratmeter zulässt, in diesem Jahr keinen Markt in Herne ausrichten. Wir hoffen auf das Jahr 2022.“

Trödelmarkt in Bochum: Stöbern an der RUB

An der Ruhr-Universität Bochum lässt es sich jeden Samstag von 7 Uhr bis 14 Uhr trödeln und stöbern. Hier gibt es laut dem Veranstalter Trödel- und Neuwarenstände sowie Gastronomie- und Sonderstände.

Sonntags steigt am Ruhrpark in Bochum ein weiterer Markt. Von 11 Uhr bis 17 Uhr hat der Flohmarkt dort geöffnet. Am Rathaus in Bochum findet der nächste Flohmarkt am 21. August statt.

In Langendreer gibt es einen weiteren Flohmarkt, er öffnet donnerstags.

Trödelmarkt in Essen: Markt am Autokino findet statt

Solange die Inzidenz in Essen stabil unter 50 liegt, öffnet der Trödelmarkt am Autokino an jedem Donnerstag, heißt es vom Veranstalter. Auch der Uni-Trödel in der Nordstadt hat samstags offen.

Trödelmarkt in Düsseldorf: Märkte im gesamten Stadtgebiet

Samstags steigt in Düsseldorf-Bilk der Trödel- und Antikmarkt auf dem Aachener Platz. Er hat von 7.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Weitere Märkte gibt es in der Landeshauptstadt in Benrath auf dem Schützenplatz (samstags), in Garath auf dem Schützenplatz (samstags) sowie auf dem Radschlägermarkt (sonntags).

Trödelmarkt in NRW: In diesen Städten gibt es weitere Märkte

In Dortmund findet donnerstags seit über 20 Jahren ein Flohmarkt an der Galopprennbahn in Wambel statt. Überwiegend trödeln dort private Anbieter, die gebrauchte und gut erhaltene Gegenstände aller Art anbieten, so der Ausrichter. Samstags von 7 Uhr bis 14 Uhr gibt es zudem einen Markt an der Universität.

Im Dortmunder West- sowie Rodenbergpark sind am 22. August bzw. 15. August ebenfalls Trödelmärkte geplant. Unter Vorbehalt soll es im Westpark am 19. September und am 24. Oktober weitere Veranstaltungen geben, im Rodenbergpark am 3. Oktober.

Trödeln können Interessierte zudem am Samstag (14. August, 7 Uhr bis 14 Uhr) in Krefeld-Uerdingen am Grotenburg-Stadion und an einem Sonntag im Monat von 11 Uhr bis 18 Uhr am Mülheimer Rhein-Ruhr-Zentrum. Der nächste Termine dort ist der 5. September.

Auch in Recklinghausen kann wieder gebummelt werden - und zwar mittwochs und samstags auf dem Parkplatz an der Vestlandhalle. An diesen beiden Wochentagen hat zudem der Markt an der Dinslakener Trabrennbahn geöffnet.

Jeden ersten Samstag im Monat findet zudem der Geisweider Flohmarkt in Siegen statt. Der Flohmarkt auf der Promenade in Münster hingegen wird in diesem Jahr corona-bedingt nicht mehr abgehalten - ebenso wie der traditionelle Kindertrödel in Menden. Mehr dazu hier.

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