Glück auf zwei Rädern

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Dortmund.   Ein langes Wochenende im Frühsommer – Pfingsten kann perfekt werden für einen Fahrradausflug. Ob kindergerecht im Münsterland oder sportlich mit dem Mountainbike durch das Sauerland: Redakteure der Deutschen Presse-Agentur haben ihre Lieblingsradtouren in Nordrhein-Westfalen aufgeschrieben – passend zum Europäischen Tag des Fahrrads am heutigen Samstag. Am Rhein lässt es sich an vielen Stellen gut radeln. Ein besonderer Tipp: Der malerische RHEINRADWEG VON KÖNIGSWINTER NACH KÖLN. Die Strecke führt über knapp 50 Kilometer von den Weinbergen unterhalb des Drachenfelsens in die Domstadt. Wer sich in Bonn am rechten Rheinufer hält, sieht auf der anderen Seite das ehemalige Regierungsviertel und kommt schließlich zur Siegmündung. Hier gibt es noch traditionelle Fischer in der Aue. Mit einer Seilfähre setzt man über die Sieg und kann am anderen Ufer eine Pause einlegen. Weiter geht es nach Köln über den beschaulichen Stadtteil Zündorf mit gemütlichen Ausflugslokalen. Hinter dem Rheinknie erreicht man die berühmte Kölner Rheinkulisse mit Kranhäusern und Dom. Wer abkürzen mag, kann an verschiedenen Stellen mit dem Schiff fahren oder in den Zug steigen - auch für den Rückweg. Steigungen gibt es keine, meist ist die Strecke am Rheinufer asphaltiert. Der 125 Kilometer lange VENNBAHN-RADWEG in der Eifel zählt zu den längsten Bahntrassen-Radwegen Europas. Auf der Strecke wurden im 19. Jahrhundert Kohle und Eisenerz transportiert. Heute können Radfahrer auf der gut ausgebauten Trasse von Aachen über Monschau nach Belgien und Luxemburg radeln - durch die deutsche, belgische und luxemburgische Eifel. Mehr als ein Dutzend Mal passiert der Weg bis in die nördlichste luxemburgische Gemeinde Troisvierges nationale Grenzen, ohne dass man es merkt. Obwohl es in der NRW-Eifel viel Berg und Tal gibt, geht es abseits des Straßenverkehrs recht gemütlich durch die typischen Landschaften der Region: Die Steigung beträgt maximal zwei Prozent. Zu den neuen Nord-Süd-Radwegen im Ruhrgebiet zählt der PARKWAY EMSCHER/RUHR vom alten Schiffshebewerk Henrichenburg zum Kemnader See. Wäre auf den 33 Kilometern nicht der kurze Abschnitt Naturschutzgebiet Langeloh in Castrop-Rauxel mit Steilstück und holprigem Untergrund - der Parkway wäre einfach. So heißt es an dieser Stelle absteigen und schieben, was auch schon heikel werden kann. Das Ganze lässt sich mithilfe einer Landkarte auch umfahren. Entschädigt wird man dafür auf fast der gesamten Strecke mit viel Grün, Pferdehöfen, Schloss Bladenhorst und ein paar Kilometern am Rhein-Herne-Kanal. Wer zurück nicht die gleiche Strecke fahren will, kann über Kulturkanal und Erzbahntrasse radeln. Der RUHRTALRADWEG von der Ruhrquelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg zählt mit 240 Kilometern zu den längsten Radwegen in NRW. Dabei gibt es zwei besonders schöne Abschnitte für Tagestouren: Wer von der Quelle Richtung Olsberg nach Meschede startet, bekommt die ganze Schönheit des Hochsauerlandes mit weiten Ausblicken und viel Wald zu Gesicht. Etwa 50 Kilometer lang geht es meist bergab. Die schönste Flachetappe führt über knapp 70 Kilometer an den Ruhrstauseen entlang: Man startet am Hengsteysee zwischen Dortmund und Hagen unterhalb der Hohensyburg. Weiter geht es am Harkortsee und an idyllischen Orten wie dem Muttental mit dem Ursprung des Steinkohlenbergbaus entlang zum Kemnader See. Auf dem Weg zum Essener Baldeneysee lohnt eine Pause in der Altstadt von Hattingen. Wuppertal mit seinen steilen Straßen ist kein typisches Revier für Radfahrer. Trotzdem gibt es hier einen der populärsten Radwege in Nordrhein-Westfalen, ohne Steigungen und mit tollen Ausblicken über die Stadt. Die NORDBAHNTRASSE verläuft auf einer ehemaligen Bahnstrecke. Die Radler fahren durch lange Tunnel und über hohe Brücken. Es gibt mehrere Cafés, unter anderem im schönen, historischen Bahnhof Mirke. Wem die 23 Kilometer lange Tour über die Trasse zu kurz ist, der kann schon in Solingen starten und über die ebenfalls völlig flache Korkenziehertrasse nach Wuppertal fahren oder Richtung Norden mit leichter Steigung bis Hattingen an der Ruhr verlängern. Den RADSCHNELLWEG RUHR kennen irgendwie alle, ohne schon mal darauf gefahren zu sein. Er ist noch längst nicht fertig, aber der bereits bestehende Abschnitt bietet sich für einen Ausflug auch mit jüngeren Kindern an. Los geht’s am Hauptbahnhof Mülheim in Richtung Essen. Der asphaltierte Fahrweg an der Bahn-Haupttrasse ist vier Meter breit, ein Fußweg verläuft parallel. Züge rauschen vorbei. In Essen-Frohnhausen geradeaus Richtung Innenstadt, wo man nach elf Kilometern ankommt. Wer weiterfahren will, biegt auf die Grugatrasse ein. Sie führt nach 16 Kilometern zuletzt an der Ruhr entlang nach Essen-Steele. Die 100 SCHLÖSSER ROUTE gilt als Königin unter den Radrouten: 954 Kilometer führt sie auf meist flachen Straßen durchs Münsterland. Aber man muss ja nicht gleich die ganze Strecke fahren. Vier abgeschlossene Rundkurse bieten sich an: (1) Das nördliche Münsterland und Tecklenburger Land. (2) Der Ostkurs mit der Pferderegion rund um Telgte, Warendorf bis fast nach Lippstadt. (3) Der Südkurs mit großer Baukunst rund um das „Westfälisches Versailles“ genannte Wasserschloss Nordkirchen. (4) Die Westroute durch die Region an der Grenze zu Holland: Mit den Schlössern Ahaus und Raesfeld sowie Burg Anholt als Ziel machen die Radler eine Zeitreise durch mehrere Kultur-Epochen.

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