Hobby-Drohnenpiloten riskieren Schäden am Kölner Dom (Foto - Archiv)

Ein Mitarbeiter der Dombauhütte überprüft die Festigkeit von Figuren und Verzierungen an der Domfassade. (Archiv)

Foto: Oliver Berg/dpa

Ein Mitarbeiter der Dombauhütte überprüft die Festigkeit von Figuren und Verzierungen an der Domfassade. (Archiv) Foto: Oliver Berg/dpa

Köln.  Immer wieder wollen Touristen mit Drohnen Aufnahmen vom Kölner Dom machen. Damit riskieren sie Schäden an der Kathedrale und gefährden Passanten.

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Touristen riskieren mit unerlaubten Drohnenflügen über dem Kölner Dom immer wieder Schäden an der jahrhundertealten Kathedrale. "In den letzten Jahren ist das Problem eindeutig größer geworden. Es hat schon wiederholt Drohnenabstürze am Kölner Dom gegeben", sagte der Sprecher der Dombauhütte, Matthias Deml, der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei es bislang erst in einem Fall zu geringfügigen Schäden an der Fassade gekommen.

"Besonders schwerwiegend wäre es natürlich, wenn sich durch den Unfall Gestein vom Dom löst und dabei Passanten verletzt", warnte Deml. Dazu sei es bislang glücklicherweise nicht gekommen. Bei jedem unerlaubten Drohnenflug werde jedoch unmittelbar Strafanzeige erstattet. Die Anzahl der dokumentieren Fälle liegt demnach im einstelligen Bereich.

Genehmigungen für Drohnenflüge am Dom werden nach Angaben der Dombauhütte nur noch in sehr seltenen Fällen ausgestellt. Im gesamten öffentlichen Raum der Stadt Köln ist der Betrieb von Drohnen verboten und nur mit einer Sondergenehmigung möglich. (dpa)

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