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Indonesien: Strengere Praxis bei Wiedereinreise ohne Visum

Touristenmagnet in Indonesien: Die hinduistische Tempelanlage von Prambanan wurde bereits 850 nach Christus erbaut und ist seit 1991 Unesco-Weltkulturerbe.

Foto:  Manuel Meyer

Touristenmagnet in Indonesien: Die hinduistische Tempelanlage von Prambanan wurde bereits 850 nach Christus erbaut und ist seit 1991 Unesco-Weltkulturerbe. Foto:  Manuel Meyer

Jakarta/Berlin.  Indonesien hat die praktischen Regeln für die visafreie Wiedereinreise ins Land verschärft. Neu ist die Möglichkeit eines "Visa on arrival".

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Deutsche können sich zwar weiter bis zu 30 Tage ohne Visum im Land aufhalten. Die indonesischen Behörden tolerierten aber nicht länger die bisherige Praxis, das Land kurzzeitig etwa nach Singapur oder Kuala Lumpur zu verlassen und anschließend erneut für bis zu 30 Tage visumfrei einzureisen, schreibt das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Indonesien. Dies sei in letzter Zeit als Umgehung der aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen betrachtet worden.

Kosten: 35 US-Dollar in bar

Wer länger als 30 und maximal 60 Tage im Land bleiben möchte, kann bei der Einreise ein "Visa on arrival" beantragen. Das kostet 35 US-Dollar in bar. Dieses Visum kann einmalig um 30 Tage verlängert werden, was wiederum mindestens 30 Dollar kostet. Die Verlängerung muss sieben Tage vor Ablauf der ersten 30-Tage-Frist bei der Ausländerbehörde in Indonesien beantragt werden, informiert das AA. Es sei nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu bekommen.

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