Segeln

Mitsegelbörse - Sailsquare bringt Segler und Bootsbesitzer

Leinen los! Ein Segelboot fährt über den Großen Wannsee.

Leinen los! Ein Segelboot fährt über den Großen Wannsee.

Foto: Paul Zinken / picture alliance / dpa

München.  Gelegenheitssegler ohne eigenes Boot müssen nicht auf dem Trockenen bleiben. Börsen wie Sailsquare bringen Bootsbesitzer und Besatzung zusammen.

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Wer im Urlaub gern segelt und kein Boot besitzt, kennt das Problem: Man könnte eine Jacht im Zielgebiet chartern und dann versuchen, genug Bekannte zu finden, die mitmachen, damit das Abenteuer bezahlbar bleibt. Der Spieß lässt sich aber auch umdrehen - etwa mit einer Mitsegelbörse wie Sailsquare. Dort kann man nach Skippern oder Bootsbesitzern suchen, die für einen bereits geplanten Törn ihrerseits noch Mitsegler suchen.

An Suchfunktionen stehen nicht nur Grundfunktionen wie Zielgebiet, Reisezeit und maximale Anzahl der Mitsegler bereit, die Ergebnisse lassen sich auch nach Preis oder der Ausrichtung des Törns filtern - von Abenteuer über Entspannung und Familie bis hin zu Segeln lernen oder auch Party.

Alles über ein Portal

Wer sich in die einzelnen Angebote klickt, kann dann noch die meist recht umfangreiche Beschreibung des jeweiligen geplanten Törns lesen - meist schon mit genauer Route, Tageszielen und möglichen Programmpunkten. Auch Skipper-Bewertungen - falls schon vorhanden - sind dort zu finden, ebenso die Information, wie viele Mitsegler noch fehlen, damit der Törn sicher stattfindet. Für Nachfragen kann der Skipper über die Plattform kontaktiert werden (Sailsquare Messaging). Und auch die Zahlung läuft ausschließlich über Sailsquare.

Wer beim pro Person angegebenen Preis in den Angeboten auf «Im Preis enthalten» klickt, erhält alle entsprechenden Informationen. Es werden aber auch sichere und möglicherweise vor Ort zusätzlich anfallende Kosten genannt, damit man sein Gesamtbudget besser abschätzen kann. Für die Sailsquare-Dienste zahlen Mitreisende direkt nichts. Die Plattform berechnet Skippern 15 Prozent des Reisepreises als Kommission.

Viele technische, praktische und auch rechtliche Detailfragen werden im Help Center beantwortet, das derzeit allerdings nur auf Englisch, Französisch und Italienisch verfügbar ist. Dort findet sich beispielsweise auch die Information, dass alle Skipper von Sailsquare geprüft und interviewt werden, bevor sie Törns anbieten dürfen. Support gibt es ansonsten telefonisch oder via E-Mail und Chat. (dpa/tmn)

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