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MECKLENBURG-VORPOMMERN

Naturerlebniszentren: Fische, Frösche, Fledermäuse

Pinguine haben in Stralsund die besten Aussichten.

Pinguine haben in Stralsund die besten Aussichten.

Foto: Ekkehart Eichler

Essen.  Natur ist der größte Schatz des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern. In über 30 Naturerlebniszentren lernt man verstehen, wie sie „tickt“.

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Mit drei Nationalparks, drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparks steht ein Drittel von Mecklenburg-Vorpommern unter Naturschutz – so viel wie in keinem anderen Bundesland. Unter dem Motto „Verstehen, was wir sehen“ verhelfen über 30 Naturerlebniszentren ihren Gästen zu besonderen Einblicken in diese famosen und faszinierenden Naturräume.

Ozeanum Stralsund

Abtauchen ganz ohne nass zu werden – das ist Sitte und macht Spaß im Ozeaneum Stralsund. Das moderne Museum präsentiert mit fünf Ausstellungen und 50 Meerwasseraquarien eine extravagante Unterwasserreise durch die nördlichen Meere. Die Humboldtpinguine auf der Dachterrasse haben allzeit beste Sicht auf die Welterbe-Altstadt und Sandtigerhaidame Niki im „Offenen Atlantik“ 2,6 Millionen Liter Wasser zum Austoben. Superlativ sind auch die Nachbildungen von Walen in Originalgröße – der Blauwal etwa misst 26 Meter.
www.ozeaneum.de

Müritzeum in Waren

Auch mit seiner zweiten submarinen Erlebniswelt spielt Mecklenburg-Vorpommern in der ersten touristischen Liga. Das Müritzeum in Waren ist ein multimediales Natur-Erlebnis-Zentrum, in dem man unter die Wasseroberfläche der Mecklenburgischen Seenplatte und des Müritz-Nationalparks ab-taucht. Highlight in Deutschlands größter Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische ist das zweigeschossige Tiefenbecken mit einem silbrig glänzenden Maränenschwarm.
www.mueritzeum.de

Bärenwald in Müritz

Nicht weit entfernt, in Stuer bei Plau am See, sind die Bären los. 16 große Braune, um genau zu sein. Sie wurden aus nichtartgemäßer Haltung gerettet und leben nun im Bärenwald Müritz in einem bewusst naturbelassenen Wald. Westeuropas größtes Bärenschutzzentrum ist ein Tierschutzprojekt von „Vier Pfoten“, das es Balou, Ben, Clara und allen anderen erlaubt, rund um die Uhr einfach Bär zu sein. Die Besucher dürfen ausgiebig dabei zuschauen.
www.baerenwald-mueritz.de

Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, Naturerbe Zentrum Rügen

Wie die Seenplatte steuert auch Rügen zwei spektakuläre Kandidaten zum Naturerlebnis-Netzwerk bei. Am Nationalpark-Zentrum Königsstuhl verzaubert nicht nur der Ausblick auf Kreideküste und Ostsee aus 118 Metern Höhe, hier wird per Themenreise und Multivisionskino auch das Unsichtbare sichtbar gemacht – vom Ursprung im Kreidemeer bis zum Phänomen des UNESCO-Welterbes „Alte Buchenwälder“. Und direkt durch die mächtigen Kronen urwüchsiger Buchen führt der über einen Kilometer lange Baumwipfelpfad des Naturerbe Zentrums Rügen, der sich final in die Lüfte schraubt zum „Adlerhorst“. Mit fantastischem Ausblick über die Insel.
www.koenigsstuhl.com
www.nezr.de

Zoologischer Garten Rostock

Mehrfach bereits wurde der Zoologische Garten Rostock als „Bester Zoo Europas“ geehrt. Hier erlebt man nicht nur 4200 Tiere aus 430 Arten in Aktion, im Darwineum geht es zudem auf Abenteuerreise durch die Evolution. Zu Schlammspringer und Axolotl, zu Blattschneideameisen und Quallen. Herz des Darwineums freilich ist die große Tropenhalle. Hier leben Gorillas, Orang-Utans, Meerkatzen, Gibbons und Faultiere friedlich zusammen, denen man über Hochstände, Hängebrücken und auf Schlängelpfaden fast zum Anfassen nah kommt. Im neu eröffneten Polarium stehen 36 Humboldt-Frackträger sowie drei weiße Arktis-Königskinder im Fokus, die perspektivisch für Eisbärnachwuchs sorgen sollen.
www.zoo-rostock.de

>>> Info

Führungen und Veranstaltungen: www.auf-nach-mv.de/natur

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