Russland

St. Petersburg führt kostenloses Visum ein

Berühmt für ihre Zwiebeltürmchen: die Erlöserkirche am Griboedow-Kanal in St. Petersburg.

Berühmt für ihre Zwiebeltürmchen: die Erlöserkirche am Griboedow-Kanal in St. Petersburg.

Foto: Uwe Zucchi

St. Petersburg.   Zum 1. Oktober sollen private und geschäftliche Reisen ins russische St. Petersburg über ein elektronisches Visum möglich sein, das acht Tage gültig ist.

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Touristen können von Herbst an leichter in die nordrussische Hafenstadt St. Petersburg reisen. Nach einem von Präsident Wladimir Putin unterzeichneten Dekret sollen zum 1. Oktober private und geschäftliche Reise über ein elektronisches Visum möglich sein. Damit dürfen sich Besucher acht Tage in der fast fünf Millionen Einwohner zählenden Metropole und Umgebung aufhalten. St. Petersburg ist sehr beliebt bei deutschen Urlaubern.

Das kostenlose Visum muss spätestens vier Tage vor Reiseantritt beantragt werden. Für welche Länder es gelten wird, soll erst noch festgelegt werden. Es ist aber damit zu rechnen, dass dies auch für deutsche Reisende gilt. Bislang können schon Gäste von Kreuzfahrtschiffen für drei Tage visafrei einreisen.

Acht Millionen Touristen in 2018

Im vergangenen Jahr zählte die Stadt, in der auch die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, nach eigenen Angaben mehr als acht Millionen Touristen aus aller Welt. Sie rechnet für 2019 mit einem Zuwachs um zehn Prozent.

Für Kaliningrad gilt bereits seit 1. Juli ein kostenloses elektronisches Visum. Davon profitieren auch Deutsche, die in die russische Provinz an der Ostsee reisen wollen. Für das restliche Russland brauchen Touristen aber weiter ein Visum. (dpa)

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