erste Todesopfer

Starker Schnee: Chaos und Lawinengefahr in Norditalien

Durch Sturm und Schnee ist dieser Baum in Norditalien umgestürzt. Auch erste Tote sind zu beklagen.

Foto: Giorgio Benvenuti

Durch Sturm und Schnee ist dieser Baum in Norditalien umgestürzt. Auch erste Tote sind zu beklagen. Foto: Giorgio Benvenuti

Aosta.  Von der Außenwelt abgeschiedene Dörfer und erste Todesopfer: Im Schneechaos in Norditalien ist noch kein Ende in Sicht.

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Aufgrund starker Schneefälle ist die Lawinengefahr in Norditalien vielerorts hoch. Für Dienstag verhängte das Aostatal für Teile der Region die höchste Gefahrenstufe, wie aus einer Mitteilung von Montag hervorging. In den übrigen Teilen der Region gelte Warnstufe vier von fünf. Die Situation sei vor allem für Skibergsteiger und Skifahrer abseits der Pisten "sehr gefährlich".

In Rhêmes-Notre-Dame an der Grenze zum Piemont waren am Montag rund 50 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Am Sonntag war dort eine Lawine abgegangen und in der Folge eine Zufahrtsstraße in den Ort gesperrt worden.

Überall mit spontaner Lawinenaktivität zu rechnen

Aus Sicherheitsgründen sollte am Montagnachmittag auch die einzige Straße zwischen den Orten Breuil-Cervinia und Valtournenche im Norden der Region geschlossen werden. Aus dem etwas südlicher gelegenen Champoluc sollten noch am Montag um die 100 Personen in Sicherheit gebracht werden, wie Ansa berichtete. Darunter seien um die 70 Touristen.

Auch in Südtirol blieb die Lawinengefahr bestehen: Für Dienstag wurde Stufe drei, in den östlichen Dolomiten Stufe vier verhängt. "Es ist überall wieder mit spontaner Lawinenaktivität zu rechnen", hieß es im Lagebericht. Vergangene Woche waren bei einem Lawinenunglück in der Region ein Kind und dessen Mutter aus Deutschland ums Leben gekommen. Die beiden waren abseits der Piste unterwegs, als sich das Schneebrett im Skigebiet Schöneben-Haideralm löste. (dpa)

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