Übernachtungszahlen

Tourismusbranche in Hessen freut sich über neue Rekorde

Die Stadt Kassel, hier ein Bild des "Parthenon der Bücher" im Rahmen der documenta, konnte seine Übernachtungszahlen um mehr als 17 Prozentpunkte steigern.

Foto: dpa

Die Stadt Kassel, hier ein Bild des "Parthenon der Bücher" im Rahmen der documenta, konnte seine Übernachtungszahlen um mehr als 17 Prozentpunkte steigern. Foto: dpa

Wiesbaden.  Die Tourismusbranche in Hessen hat 2017 bei Übernachtungen und bei Gästezahlen neue Spitzenwerte verbuchte. Regional gab es auch Verlierer.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Hessen bleibt bei Urlaubern und Geschäftsreisenden sehr beliebt. Die Tourismusbranche im Land verbuchte 2017 sowohl bei den Übernachtungen als auch bei den Gästezahlen neue Spitzenwerte, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Trotz des anhaltenden Wachstums gab es jedoch regionale Verlierer, die teils klare Rückgänge bei den Übernachtungen verbuchen mussten.

Insgesamt kamen 2017 rund 15,3 Millionen Gäste nach Hessen, was einem Zuwachs von 5,1 Prozent gemessen am Vorjahr entspricht. Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels, Pensionen und Campingplätzen stieg um 4,6 Prozent auf 34,1 Millionen. Damit verzeichnete die Branche laut Landesamt zum achten Mal in Folge einen Zuwachs.

Regional gab es große Unterschiede

Unter den Gästen kamen 11,4 Millionen aus anderen Bundesländern und 3,9 Millionen aus dem Ausland nach Hessen. Die Übernachtungszahlen der inländischen Besucher stiegen um 4,4 Prozent auf 26,4 Millionen. Bei den ausländischen Gästen wurde ein Plus von 5,4 Prozent auf 7,7 Millionen registriert.

Regional gab es indes große Unterschiede: Die großen Städte Offenbach (plus 20,3 Prozent), der Documenta-Ausrichter Kassel (17,2) sowie Frankfurt (8,4) legten bei den Übernachtungen ebenso wie der Vogelsbergkreis (7,9) und der Landkreis Groß-Gerau (7,8) kräftig zu.

Rückgänge verzeichneten nach Angaben der Statistiker dagegen die Stadt Darmstadt (minus 6,4), der Wetteraukreis (minus 3,1) und der Landkreis Limburg-Weilburg (minus 0,7) sowie der Odenwaldkreis und der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit jeweils minus 0,5 Prozent. (dpa)

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik