Haftung

Versicherung über Vermietung des Wohnmobils informieren

Bei einer privaten Vermietung des eigenen Wohnmobils, sollte die Versicherung informiert werden.

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Bei einer privaten Vermietung des eigenen Wohnmobils, sollte die Versicherung informiert werden. Foto: dpa

Dresden   Wird das eigene Wohnmobil länger nicht genutzt, kann es auch einmal vermietet werden. Allerdings, sollte dann die Versicherung informiert werden.

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Wer sein privates Wohnmobil über eine Vermittlungsplattform vermieten will, sollte vorher seine eigene Versicherung darüber informieren. Zwar bieten Plattformen in Kooperation mit Versicherern für die Dauer der Vermietung eigenen Versicherungsschutz an. Doch bei einem Schaden kann es durchaus zu Komplikationen kommen: "Denn gegen die eigene Versicherung des Halters können immer noch Ansprüche entstehen", sagt Christian Janeczek, Verkehrsrechtsexperte in Dresden.

Das gilt etwa dann, wenn der Geschädigte nach einem Unfall über das Kennzeichen die eigentliche Versicherung ausfindig macht. "Diese muss dann als Haftpflichtversicherer des Wohnmobils zunächst im Außenverhältnis den Schaden regulieren und den Kunden hochstufen", sagt Janeczek. Wird der Kurzzeitversicherer im Nachgang erfolgreich in Regress genommen, wird der Kunde dann wieder zurückgestuft.

Wer außerhalb von Internetportalen vermieten will, braucht in der Regel für diesen Zeitraum ebenfalls eine Zusatzversicherung. Man sollte aber aufpassen, um nicht als gewerblicher Vermieter zu gelten. Ab wann das der Fall ist, ist in der Rechtsprechung nicht eindeutig. "Nicht ganz verkehrt dürfte es sein, wenn man von Gewerblichkeit ausgeht, wenn die Vermietung mehr als 100 Tage im Jahr erfolgt und der Mietpreis nicht lediglich die Kosten decken soll", so der Rechtsanwalt. Dann müsse das Wohnmobil als sogenanntes Selbstfahrervermietfahrzeug versichert und zugelassen sein. (dpa)

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