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Polizeischüsse in Iserlohn: Randalierer wird erneut operiert

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Polizeieinsatz in Letmathe: Schüsse in der Nacht

Polizeieinsatz in Letmathe- Schüsse in der Nacht

Die Polizei wurde in der Nacht zu Mittwoch zu einem Einsatz an die Gennaer Straße gerufen.

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Letmathe.  Bei einem Einsatz in Iserlohn-Letmathe hat die Polizei auf einen Mann geschossen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das ist aktuell bekannt.

Über den Polizeieinsatz in Letmathe in der Nacht zu Mittwoch, in dessen Verlauf ein 26-jähriger Polizist auf einen 44-jährigen Randalierer schoss und ihn schwer, aber nichtlebensgefährlich verletzte, wird viel diskutiert. Klar ist jetzt: Er muss ein weiteres Mal operiert werden. Das berichtet Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli auf Nachfrage der Redaktion. Es habe es Komplikationen gegeben, so dass eine erneute Operation notwendig sei.

In den sozialen Netzwerken wird die Frage gestellt, ob der Polizeibeamte wirklich hätte schießen müssen. , wurde eine Ermittlungseinheit des Polizeipräsidiums Hagen gebildet, die jetzt aus Neutralitätsgründen ermittelt. Der Redaktion hat Oberstaatsanwalt Dr. Gerhard Pauli am Donnerstag die Frage beantwortet, wie lange es dauert, bis ein Ergebnis dieser Einheit vorliegt: „Die Ermittlungen gegen den Polizeibeamten, der geschossen hat, werden in rund zwei Monaten abgeschlossen sein.“

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In der Nacht zu Mittwoch gab es gegen 2.42 Uhr gab es einen Polizeieinsatz an der Gennaer Straße in Iserlohn-Letmathe, in dessen Verlauf ein 44 Jahre alter Mann durch Schüsse aus einer Polizeiwaffe verletzt wurde. Der Mann war in eine fremde Wohnung eingedrungen, nachdem er zuvor sowohl die Haus- als auch die Wohnungstür zerstört hatte.

Mann bedrohte 34 Jahre alte Frau mit Pflasterstein und Glasflasche

Innerhalb der Wohnung bedrohte er eine 34 Jahre alte Frau mit einem Pflasterstein und einer Glasflasche, so die Staatsanwaltschaft Hagen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten setzten zunächst Pfefferspray ein. Dann kam es zu Schüssen auf den Beschuldigten, die diesen schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzten.

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Der Beschuldigte wird zur Zeit in einem Krankenhaus behandelt. Aus Neutralitätsgründen hat das Polizeipräsidium aus der Nachbarstadt Hagen eine Ermittlungskommission zur Klärung der näheren Umstände eingerichtet.

Nach Informationen der Heimatzeitung soll der Randalierer bereits am Sonntag auf der Polizeiwache in Letmathe auffällig geworden sein.

Beschuldigter wohl psychisch erkrankt

Es bestehen Hinweise darauf, dass der Beschuldigte psychisch erkrankt ist. Durch ein Urteil des Landgerichts Hagen war er 2014 in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Die Unterbringung wurde 2018 zur Bewährung ausgesetzt.

Wir berichten weiter.

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