Auch Schalke lernt den HSV-Teenager noch kennen

Hamburg.   Am Montag sitzt der HSV-Held vom Wochenende wieder auf der Schulbank des Gymnasiums Heidberg in Hamburgs Norden. Büffeln für das Abitur. Von April bis Juni stehen Klausuren an, das ist wichtig für Jann-Fiete Arp. „Fiete ist ein ausgesprochen guter und intelligenter Schüler mit einer sehr schnellen Auffassungsgabe“, lobt Schulleiterin Simone Krohn-Fröschle.

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Am Montag sitzt der HSV-Held vom Wochenende wieder auf der Schulbank des Gymnasiums Heidberg in Hamburgs Norden. Büffeln für das Abitur. Von April bis Juni stehen Klausuren an, das ist wichtig für Jann-Fiete Arp. „Fiete ist ein ausgesprochen guter und intelligenter Schüler mit einer sehr schnellen Auffassungsgabe“, lobt Schulleiterin Simone Krohn-Fröschle.

Das findet Markus Gisdol auch. Für den Trainer des Hamburger SV hat der 17 Jahre alte Jungstar seine Reifeprüfung auf dem Spielfeld längst bestanden. Spätestens beim 3:1-Sieg am Samstag gegen den VfB Stuttgart, mit dem der HSV seine Negativserie von acht Partien ohne Sieg und damit die Trainerdiskussion zumindest zunächst beendete. „Es ist schön, so ein Talent zu haben“, sagte Gisdol, „die Erwartungshaltung darf aber auch nicht zu sehr nach oben schießen.“

Genau das ist im Augenblick die Gefahr. Die Hamburger sehnen sich nach einem jungen Hoffnungsträger, einem Talent aus den eigenen Reihen. Schon werden Uwe-Seeler-Vergleiche gezogen. Der war auch 17, als er sein erstes Tor für die Ligamannschaft schoss. Von „Uns Fiete“ ist schon zu lesen. Es ist ja für den HSV auch eine tolle Geschichte: Seit Arp zehn Jahre alt war, spielt er für den HSV, wurde dort ausgebildet, gehört zu den ersten Bewohnern des Nachwuchsinternats.

Und meldete sich jetzt mit einem Knalleffekt in der Bundesliga an: Bisher 125 Minuten Spielminuten, zwei Tore. „Als mein Ball reingegangen ist, ist die Nordtribüne explodiert. Das war ein übertrieben guter Moment“, erzählte Arp über Vereinsmedien.

Von Topklubs umworben

Direkt reden mit den Medien durfte Arp nicht. Der HSV will ihn aus dem Fokus nehmen. Auch auf Schalke wird Arp wohl schweigen. Am kommenden Spieltag (19. November) kommt der HSV nach Gelsenkirchen. Den Vertrag des von vielen Topklubs umworbenen Spielers konnte der HSV jüngst bis 2019 verlängern. Nur bis 2019. Länger wollte Arp nicht. Im Klartext heißt das, der Spieler ist bald auf dem Markt. Sonst gäbe es keine Ablöse mehr.

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